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Börse, 17. November 2009

Deutscher Aktienmarkt eröffnet nach Gewinnmitnahmen leichter

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag schwächer begonnen. In den ersten Handelsminuten verlor der Leitindex DAX 0,3 Prozent auf 5785 Punkte.

Der MDAX fiel leicht um 0,1 Prozent auf 7432 Zähler zurück. Der TecDAX gab ebenso 0,1 Prozent auf 781 Punkte nach. Händler hatten im Vorfeld nach dem aus ihrer Sicht beeindruckenden Wochenauftakt mit kleineren Gewinnmitnahmen gerechnet. Als möglicherweise leicht belastend beurteilten Analysten zudem die schwächeren Vorgaben aus Tokio.

In New York ist die Wall Street am Montag mit Gewinnen in die neue Handelswoche gestartet. Der Dow-Jones-Index markierte zwischenzeitlich bei 10 434 Punkten ein neues Jahreshoch. Letztlich schloss er mit Plus 1,3 Prozent bei 10 407 Zählern. Der technologielastigere Nasdaq Composite gewann 1,4 Prozent auf 2198 Zähler. Händlern zufolge profitierte der Markt unter anderem vom überraschend starken Wachstum der japanischen Wirtschaft.

Der Euro wurde am Morgen kaum verändert zu 1,4958 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte am Montag einen Referenzkurs von 1,4965 Dollar festgestellt. Die Kommentare von US-Notenbankchef Ben Bernanke am Montag hätten keine Trendwende eingeleitet, hieß es im Handel. Die Wahrscheinlichkeit noch lange niedriger US-Zinsen habe sich noch einmal erhöht.

Im DAX verbuchten Merck am Morgen die größten Abschläge und sanken um 3,5 Prozent auf 64,48 Euro. Lufthansa verloren 1,3 Prozent auf 11,16 Euro. Fresenius ermäßigten sich um 1,0 Prozent auf 44,80 Euro. Am anderen Ende gewannen Infineon 0,7 Prozent auf 3,52 Euro. K+S kletterten um 0,6 Prozent auf 38,65 Euro.

In der zweiten Reihe führten Sky die Liste der Verlierer an und ermäßigten sich um 1,4 Prozent auf 2,85 Euro. Rheinmetall fielen um 1,2 Prozent auf 40,31 Euro zurück. Auf den Kauflisten standen dagegen HHLA mit einem Plus von 2,9 Prozent auf 26,92 Euro. Tognum verteuerten sich um 2,6 Prozent auf 12,00 Euro.

Im TecDAX standen vor allem Phoenix Solar unter Druck. Die Papiere verloren 2,1 Prozent auf 34,21 Euro. Software ermäßigten sich um 1,8 Prozent auf 72,38 Euro. Conergy gaben 1,3 Prozent auf 0,79 Euro nach. Gesucht waren dagegen Smartrac, die 1,7 Prozent auf 15,79 Euro zulegten. Roth + Rau zogen 0,9 Prozent auf 23,75 Euro an.

(Redaktion)


 


 

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