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Börse, 11. April

Aktienmarkt startet verhalten - Autowerte unter Druck

(dapd). Der deutsche Aktienmarkt ist am Montag überwiegend mit leichten Kursverlusten in die neue Handelswoche gestartet. Der Leitindex DAX gab bis 9.10 Uhr 0,1 Prozent auf 7.213 Zähler nach. Der MDAX mit den mittleren Werten verlor 0,2 Prozent auf 10.517 Punkte. Dagegen legte der technologielastige TecDAX 0,3 Prozent auf 936 Zähler zu.

Händler sprachen von einem abwartenden Geschäft vor Beginn der US-Berichtssaison, die am Abend von Alcoa eröffnet wird. Allerdings habe der DAX zuletzt deutlich an Dynamik verloren. Belasten könnte dabei der hohe Ölpreis. Dagegen stützten die anhaltenden Übernahmeaktivitäten den Markt. Entspannungssignale könnten auch von der Nachricht ausgehen, dass die libysche Regierung einen Plan der Afrikanischen Union für einen Waffenstillstand akzeptiert haben soll.

Die signifikant gestiegene Ölpreise und die drohende Schließung von Bundeseinrichtungen hatten die US-Börsen am Freitag ins Minus gedrückt und für eine knapp behauptete Schlusstendenz gesorgt. Zudem belasteten Forderungen nach einer vorzeitigen Beendigung der quantitativen Lockerungen aus dem Kreise der US-Notenbank. Dank eines Endspurts verringerten sich die Abgaben jedoch deutlich. Der Dow-Jones-Index gab 0,2 Prozent auf 12.380 Punkte ab. Der Nasdaq-Composite verlor 0,6 Prozent auf 2.780 Zähler.

Der Euro legte gegenüber Freitag etwas zu und wurde zu 1,4455 Dollar gehandelt. Die Europäischen Zentralbank ( EZB ) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag bei 1,4401 Dollar festgelegt. Im Blick der Anleger steht weiterhin der offenbar am vergangenen Donnerstag eingeleitete Leitzinserhöhungszyklus der EZB.

Im DAX standen vor allem die Autowerte unter Druck. Daimler verloren 2,5 Prozent auf 50,72 Euro. BMW verbilligten sich um 2,3 Prozent auf 57,16 Euro, und Volkswagen gaben 1,8 Prozent auf 109,9 Euro nach. Die Gewinner wurden wie am Freitag von Deutsche Börse angeführt, die sich um 1,7 Prozent auf 55,40 Euro verteuerten. Fresenius und Allianz legten jeweils rund ein Prozent auf 67,94 beziehungsweise 104,55 Euro zu.

Im MDAX verloren Hochtief 4,4 Prozent auf 65,73 Euro und waren damit schwächster Wert. Das Unternehmen hatte in der Nacht den Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden Herbert Lütkestratkötter zur Hauptversammlung Mitte Mai mitgeteilt. Unter Druck standen auch Continental und Lanxess, die jeweils rund zwei Prozent verloren. Dagegen stiegen EADS um 1,1 Prozent auf 21,11 Euro. Zu den gesuchten Werten zählten auch Rational und Gildemeister.

Im TecDAX machten Roth & Rau einen Kurssprung von 13,4 Prozent auf 22,40 Euro. Nordex stiegen um 2,6 Prozent auf 8,30 Euro. Die Verlierer wurden von Gigaset angeführt, die sich um 3,6 Prozent auf 4,03 Euro ermäßigten.

(dapd )


 


 

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