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Börse, 1. Juli

DAX bewegt sich zu Handelsbeginn kaum

Die deutschen Börsenkurse sind am Freitag kaum verändert in den Handel gestartet. Der DAX notierte gegen 9.10 Uhr bei 7.377 Punkten, knapp unter Vortagsniveau. Der MDAX gewann 0,1 Prozent auf 10.943 Zähler, der TecDAX verlor 0,2 Prozent auf 892 Punkte.

Gut ausgefallene Konjunkturdaten hatten am Donnerstag die Aktien in New York deutlich ins Plus gehievt. Es war der vierte Handelstag in Folge, der mit Aufschlägen beendet wurde. Der Dow-Jones-Index gewann 1,3 Prozent auf 12.414 Punkte. Der Nasdaq-Composite-Index kletterte um 1,2 Prozent auf 2.774 Zähler. Auslöser für eine Stimmungsverbesserung war der deutlich oberhalb der Markterwartung ausgefallene Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe der Region um Chicago.

Der Euro hat sich am Freitagmorgen zum Dollar weiter verbessert. Zu Beginn des europäisch geprägten Devisengeschäfts kostete die Gemeinschaftswährung 1,4517 Dollar nach 1,4502 Dollar im späten Handel in New York. Nachdem die Pleite Griechenlands zunächst abgewendet worden sei, richte sich der Blick nun auf die faktisch angekündigte Zinserhöhung durch die Europäische Zentralbank ( EZB ) in der kommenden Woche, sagte ein Teilnehmer. "Jetzt steht wieder der Renditeunterschied im Fokus." Die EZB hatte den Euro-Referenzkurs am Donnerstag auf 1,4453 Dollar festgelegt.

Im DAX verloren allen voran ThyssenKrupp 2,6 Prozent auf 34,92 Euro, nachdem der Verkauf von Blohm & Voss an Abu Dhabi gescheitert ist. Volkswagen folgten mit einem Minus von 0,9 Prozent auf 141,05 Euro, BMW gaben 0,7 Prozent auf 68,30 Euro ab. An der Spitze der Gewinner lagen Commerzbank, die 0,9 Prozent auf knapp 3,00 Euro zulegten. E.ON machten 0,8 Prozent gut.

In der zweiten Reihe legten ProSiebenSat.1 4,0 Prozent auf 20,34 Euro zu. Leoni gaben 5,8 Prozent auf 38,50 Euro ab. Im TecDAX stiegen Adva um 1,5 Prozent auf 4,29 Euro, Freenet verschlechterten sich um 8,4 Prozent auf 8,74 Euro.

(Michael Winckler und Claudia Pietsch/dapd)


 


 

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