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Hessen will landesweite Versorgung mit Breitbandverbindungen

(bo/ddp-hes). In Hessen sollen bis Ende des Jahres 2011 überall Breitband-Internetzugänge verfügbar sein.

Derzeit hätten jedoch landesweit noch mehr als 240 000 Haushalte keine Möglichkeit, auf Anschlüsse von mindestens einem Megabit pro Sekunde zurückzugreifen, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch am Donnerstag im Landtag. Damit sei in Hessen eine Versorgungsrate von 92 Prozent erreicht.

Die bisherige Bandbreite reiche nicht für künftige kommerzielle Anwendungen aus, betonte Saebisch. «Bürger und Firmen formulieren jetzt schon den Anspruch auf Zugänge mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde zu minimalen Kosten.» Dies sei nur auf der Grundlage von Glasfasernetzen zu erfüllen, deren hohe Kosten nur einen schrittweisen Ausbau erlaubten. Zur Unterstützung des Aufbaus kommunaler Glasfasernetze sei ein Bürgschaftsprogramm geplant, das derzeit mit der EU abgestimmt werde.

Die Grünen-Fraktion kritisierte, dass die Förderung des Ausbaus eines leistungsfähigen Breitbandnetzes in Hessen jahrelang vernachlässigt worden sei. Es reiche nicht aus, «auf die Kräfte des Marktes» bei der Versorgung mit schnellen Internetverbindungen zu vertrauen, sagte der Abgeordnete Kai Klose. Seine Fraktion fordere von Wirtschaftsminister Dieter Posch (FDP) deshalb, die finanzielle Unterstützung für die Breitbandversorgung zu verbessern.

(ddp)


 


 

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