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Hanauer Bewerbung erfolgreich

Brüder-Grimm-Stadt im Förderprogramm „Aktive Kernbereiche in Hessen“

Wenn sich Oberbürgermeister Claus Kaminsky am Freitag, 31. Oktober, auf den Weg nach Wiesbaden macht, dann wird er guter Laune sein. Denn bei seinem Besuch bei Wirtschaftsminister Alois Rhiel geht es nicht mehr um die Frage, ob die Stadt in das Förderprogramm "Aktive Kernbereiche in Hessen" aufgenommen wird, sondern nur noch um die Frage, wie hoch die kombinierte Finanzspritze aus Wiesbaden und Berlin sein wird.

Klar ist seit Mittwoch, dass die Brüder-Grimm-Stadt zu den 20 hessischen Städten und Gemeinden gehört, die in das neue Förderprogramm aufgenommen werden. Zur Übergabe der Zuwendungsbescheide am 31. Oktober sind die Vertreter der Kommunen in die Landeshauptstadt eingeladen. Die genaue Höhe der Fördermittel je Standort wird dann bekannt geben.

 OB Kaminsky ist natürlich froh über den Erfolg der Hanauer Bewerbung und sieht ihn als neuerlichen Beleg dafür, dass der ‘Hanauer Weg‘ mit dem Fundament des wettbewerblichen Dialogs weit über die Stadtgrenzen hinaus Beachtung und Anerkennung und nun auch konkrete Unterstützung erhält. Der Oberbürgermeister ist sicher, dass Hanau damit eine Pilot-Funktion nicht nur in Hessen übernimmt: "Die Bedeutung dieses Projektes und seiner Umsetzung wird bundesweit beispielgebend sein."

Gegen 50 weitere Bewerber haben sich Hanau und die 19 anderen erfolgreichen Kommunen durchgesetzt, wurden nach eingehender Prüfung und Auswertung ihrer Unterlagen durch ein Expertengremium ausgewählt. Minister Rhiel hatte alle für die "beispielhaften Konzepte und innovativen Ideen" gelobt.

 Mit dem neuen Förderprogramm "Aktive Kernbereiche in Hessen" werden Bund und Land die ausgewählten Kommunen in den nächsten Jahren intensiv dabei unterstützen, die Versorgungsfunktion und die Attraktivität der Innenstädte zu stärken.

Das Programm gründet sich auf verbindliche Kooperation.

Das zeigt sich auch bei der Finanzierung, die von Bund, Land und Kommunen jeweils zu einem Drittel übernommen wird. Der Bund und das Land Hessen stellen noch im Jahr 2008 Fördermittel in Höhe von 5,8 Millionen Euro bereit. Das dritte Drittel finanzieren die Kommunen, so dass rund neun Millionen Euro in diesem Jahr für Projekte in den Zentren zur Verfügung stehen.

Hanau hat für einen Zeitraum von acht bis zehn Jahren Fördermittel in einer Gesamthöhe von 14 Millionen Euro beantragt.

Kaminsky betont, dass sich Hanau der vom Wirtschaftsminister eingeforderten "besonderen Verantwortung für die Entwicklung unserer Zentren" selbstbewusst stellt. Auch Rhiels Aussage "Der Strukturwandel in den Städten muss als Chance begriffen werden. Eine Chance für unsere Innenstädte, für eine stadtverträgliche Mischung von Wohnen, Arbeiten und Versorgung - eine Chance für die Menschen in der Stadt" schließt er sich uneingeschränkt an.

 Stadtentwicklung in all‘ ihren Facetten ist für den Oberbürgermeister "die derzeit größte Herausforderung und bietet eine Fülle von Chancen." In Hanau ist der sogenannte wettbewerbliche Dialog für die Neugestaltung des Innenstadtbereichs quasi das Herz aller Bemühungen.

Das europaweite Vergabeverfahren für besonders komplexe Ausschreibungen soll es ermöglichen, auf der Basis städtischer Vorgaben über unterschiedliche konzeptionelle Ansätze mit den Bewerbern zu sprechen. Ziel ist es, im Laufe des Verfahrens die optimale städtebauliche Lösung zu konkretisieren. Dabei sollen kreative Planung und wirtschaftliche Realisierbarkeit gleichermaßen gewährleistet sein. Schwerpunkte setzt die umfangreiche Projektbeschreibung in der Entwicklung von Einzelhandel, innerstädtischen Wohnquartieren und Gastronomie sowie auf mehr Raum für Kunst und Kultur.

Quelle: Stadt Hanau

(Redaktion)


 


 

„Aktive Kernbereiche in Hessen“; Hanau Förderprogramm;

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