Weitere Artikel
Verhandlungen

Brüderle lobt EU-Umgang mit Opel

(bo/ddp-hes). Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hat sich zufrieden mit dem Stand der Verhandlungen zur Zukunft des Autoherstellers Opel gezeigt. «Wichtig ist, dass es keinen Subventionswettlauf gibt.

Ich bin angenehm überrascht von der Rationalität der Diskussionen mit den europäischen Partnern», sagte er dem in Berlin erscheinenden «Tagesspiegel« (Montagausgabe). Die Europäische Kommission werde eventuelle Vorschläge des Mutterkonzerns General Motors (GM) prüfen. Momentan stelle sich die Frage nach deutschen Hilfen aber nicht. Brüderle fügte hinzu: »GM braucht erst einmal ein Restrukturierungskonzept. Bisher kenne ich nur ein paar bunte Bildchen, aber kein Konzept.»

GM-Europachef Nick Reilly hatte Mitte Dezember mitgeteilt, dass sich die Fertigstellung des Sanierungskonzepts für Opel und die Schwestermarke Vauxhall bitte Mitte Januar hinziehen werde. Bislang sollen europaweit rund 8300 der insgesamt 48 000 Stellen bei Opel und Vauxhall wegfallen. Knapp die Hälfte der Beschäftigten arbeitet an einem der vier deutschen Standorte. Den Finanzbedarf für die Sanierung hatte Reilly auf 3,3 Milliarden Euro beziffert. Davon sollen 2,7 Milliarden Euro von den europäischen Ländern mit Opel/Vauxhall-Standorten kommen.

Opel hat 2009 trotz der Krise der Branche und der schwierigen Situation des Unternehmens deutlich mehr Fahrzeuge als ein Jahr zuvor verkauft. Mit rund 339 000 Pkw-Zulassungen sei das Vorjahresergebnis um rund 80 000 Fahrzeuge übertroffen worden, wie Opel vor wenigen Tagen mitgeteilt hatte. Dies sei die höchste Zahl neu registrierter Opel-Fahrzeuge seit 2005. Der Marktanteil betrage rund 8,9 Prozent.

(ddp)


 


 

Opel
Brüderle
Branche
Zulassungen
GM
EU
Unternehmen
Verkauf
Standorte

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Opel" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: