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Biodiversitätsbündnis

Städte und Gemeinden gründen Bündnis

60 Kommunen aus ganz Deutschland haben am gestrigen Abend im Rahmen eines Kongresses zur Biodiversität das Bündnis "Kommunen für biologische Vielfalt" gegründet. Die von der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) und der Stadt Frankfurt am Main veranstaltete Tagung im Senckenberg Naturmuseum brachte über 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus rund 100 Kommunen zusammen.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Wahl des 10-köpfigen Vorstands durch die Gründungsversammlung. Den ersten Vorsitz des Bündnisses "Kommunen für biologische Vielfalt" übernimmt Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner aus Heidelberg, zu seinem Stellvertreter wurde Oberbürgermeister Peter Gaffert aus Wernigerode gewählt.

"Das neue Bündnis bietet den Städten und Gemeinden die Möglichkeit, ihre Kräfte zum Erhalt der biologischen Vielfalt zu bündeln und sich besser zu vernetzen", sagte der neue Vorsitzende Eckart Würzner nach der Wahl. "Die Stadt Heidelberg ist hier seit vielen Jahren sehr aktiv und wird sich gerne einbringen." Unterstützt wird der Verein durch die DUH, die den Kongress und die Gründungsversammlung innerhalb eines Förderprojekts des Bundesamts für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) organisiert hat.

Noch bis 2014 wird die Umweltschutzorganisation dem neu gegründeten Bündnis bei seiner Arbeit zur Seite stehen. "Die Bedeutung von Natur in Städten und Gemeinden wird durch das Bündnis gestärkt und die biologische Vielfalt als wesentlicher Bestandteil der Lebensqualität in den Kommunen neu in den Blickpunkt gerückt. Deshalb freuen wir uns, es langfristig begleiten zu können", sagt Michael Spielmann, der stellvertretende Vorsitzende und designierte Bundesgeschäftsführer der DUH.

Gastgeber der Gründungsversammlung war die Stadt Frankfurt am Main, die selbst im Bündnis aktiv und durch Herrn Klaus Hoppe, Abteilungsleiter Umweltvorsorge im Vorstand vertreten ist. Der Zusammenschluss wird sich für den Erhalt und die Förderung der biologischen Vielfalt in Städten und Gemeinden einsetzen. Er soll den Informationsaustausch der Kommunen unterstützen und als Instrument einer gemeinsamen Öffentlichkeits- sowie der politischen Lobbyarbeit wirken. Auch gemeinsame Aktionen und Projekte sollen mit Hilfe des Bündnisses initiiert und koordiniert werden.

Informationen zum Bündnis für biologische Vielfalt sind im Internet unter www.kommunen-fuer-biologische-vielfalt.de erhältlich.

(ots/ Deutsche Umwelthilfe e.V.)


 


 

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