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Gen-Pflanzen

Bundesamt für Naturschutz für Schutzabstände zu Genpflanzen

(bo/ddp.djn). Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Beate Jessel, hat sich für den Verzicht auf den Anbau von Gen-Pflanzen in und in der Nähe von ökologisch sensiblen Gebieten ausgesprochen. «Ich halte es für notwendig, dass insgesamt Naturschutzgebiete, Nationalparks und Natura-2000-Gebiete sowie Gebiete, die für den Erhalt geschützter und seltener Arten von Bedeutung sind, vom Anbau transgener Pflanzen freigehalten werden«, sagte Jessel der »Frankfurter Rundschau" (Montagausgabe). Dies sei aus Vorsorgegründen nötig.

Die oberste Naturschützerin bedauerte, dass es derzeit keine europa- oder auch nur bundesweit geltenden besonderen Schutzabstände zwischen den Refugien und den Gen-Feldern gebe. «Das ist aus unserer Sicht ein deutliches  Manko.» Nach der jüngsten Entschließung der EU-Umweltminister von Anfang Dezember halte sie aber generell Anbau-Verbote am Rande sensibler Gebiete für «durchaus umsetzbar». Die BfN-Präsidentin forderte zudem die Bundesländer auf, die jüngst in Brandenburg gemachten Vorgaben zu übernehmen. Dort waren Mindestabstände von 800 Meter zu Naturschutzarealen eingeführt worden.

(Redaktion)


 


 

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