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Reckers vor Rückkehr in den Bundesbank-Vorstand

(bo/ddp.djn). Der frühere Bundesbank-Chef Hans Reckers steht nach Informationen der «Berliner Zeitung» (Freitagausgabe) vor einer Rückkehr in den Vorstand der Bundesbank.

Reckers war Ende April 2009 aus dem Bundesbank-Vorstand ausgeschieden und vom damaligen Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) in dem Gremium abgelöst worden. Reckers ist Mitglied der CDU und soll für das Amt des Bundesbank-Vorstands von den Ländern Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern vorgeschlagen werden, die turnusmäßig dafür die Zuständigkeit haben. Reckers würde im Bundesbank-Vorstand Nachfolger von Hans-Helmut Kotz.

Unterdessen hat der Darmstädter Bankenexperte Dirk Schiereck die seiner Ansicht nach zunehmende Politisierung im Bundesbank-Vorstand kritisiert: «Für die Zusammenarbeit und das gegenseitige Vertrauen im Bundesbank-Vorstand ist es nicht gut, wenn hier Personen gegen den Willen der Bundesbank durchgedrückt werden», sagt Schiereck dem Blatt. «Es wäre besser, wenn die Bundesbank selbst oder eine neutrale Instanz wie der Zentrale Kreditausschuss über die Besetzung solch wichtiger Ämter entscheiden würde.» Schließlich sei dort die gesamte Bankenkompetenz vertreten. Auch die Finanzaufsicht könnte bei der Besetzung der Bundesbank-Vorstandsposten mitangehört werden, regte Schiereck an.

(ddp)


 


 

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