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Steuerliche geltende Büros

Bungalow auf eigenem Grundstück ist kein Arbeitszimmer

(bo/ddp.djn). Imm öfter müssen sich Finazgerichte mit der Frage befassen, ob es sich bei den steuerliche geltend gemachten Büros nicht um außerhäusliche handelt, für die die Beschränkung bei der Abstzebarkeit nicht gilt.

Mit einem solchen Fall musste sich jetzt das Finanzgericht
Berlin-Brandenburg auseinandersetzen. Ein Mann nutzte nämlich einen
Bungalow als Büro, der sich neben seinem bewohnten Haus auf seinem
Grundstück befand und den er deshalb als «außerhäuslich» anerkannt
haben wollte. Dem widersprachen die Finanzrichter jedoch.

Das Gericht sah den Bungalow als häusliches Arbeitszimmer an und
begründete dies damit, dass «häuslich» nicht unbedingt «im Haus
belegen» heißen müsse, sondern ausreichend sei, dass das
Arbeitszimmer sich «in der häuslichen Sphäre» des Steuerpflichtigen
befinde. Der Bungalow, der sich nur wenige Meter neben dem Wohnhaus
des Klägers befand, sei noch dessen häuslicher Sphäre zuzurechnen,
entschied das Finanzgericht und erkannte die Kosten damit nicht an.

(Redaktion)


 


 

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