Weitere Artikel
business-on.de: Interview mit Petra Roth

Business-on im Gespräch mit Oberbürgermeisterin Petra Roth

0
0

"Rund 20.000 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Stellen werden in der Region Rhein-Main bis Ende des Jahres geschaffen", so die Erwartung von Frau Oberbürgermeisterin Petra Roth zur zukünftigen Wirtschaftslage in Frankfurt Rhein-Main.

business-on.de: Frau Oberbürgermeisterin, wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Entwicklung in der Region FrankfurtRheinMain in diesem Jahr?

Petra Roth: Der konjunkturelle Aufschwung in FrankfurtRheinMain steht auf soliden Beinen und liegt überproportional über dem Durchschnitt in Deutschland. In 2007 wird das reale Wachstum des Bruttoinlandsproduktes in der Region voraussichtlich 2,7 Prozent betragen. Von der guten Wachstumsentwicklung der Wirtschaftskraft profitiert auch der Arbeitsmarkt. Nach Hochrechnungen des IHK-Forums Rhein-Main wird 2007 die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 1,9 Prozent wachsen. Dies entspricht einem Zuwachs von 37.000 Stellen.

business-on.de: Wie wird sich der Arbeitsmarkt in der Region entwickeln?

Petra Roth: Aufgrund einer sehr soliden, innovativen und ausgewogenen Wirtschaftsstruktur entwickelte sich der Arbeitsmarkt in 2007 höchst erfreulich und diese positive Entwicklung wird auch in diesem Jahr weiter anhalten. So wird die Zahl der Beschäftigten im Rhein-Main-Gebiet im Jahr 2008 auch weiterhin wachsen. Laut einer Befragung des Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur in Frankfurt (Iwak), an der sich 1200 Betriebe aller Branchen und Größen beteiligt hatten, möchten die Unternehmen bis Ende 2008 ihre Belegschaften insgesamt um 1,3 Prozent vergrößern. Besonders erfreulich hierbei ist, dass die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bis Ende 2008 ebenfalls zunehmen wird (+1,1%). Es ist zu erwarten, dass in der Region Frankfurt Rhein-Main bis Ende nächsten Jahres fast 20.000 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Stellen geschaffen werden.

Beschäftigungsmotor der Region ist und bleibt dabei der Dienstleistungssektor, in dem allein mit über 14.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen zu rechnen ist. Positiv ist aber dieses Jahr, dass das Wachstum auf breiteren Füssen steht: Auch das Produzierende Gewerbe trägt seinen Anteil zum Beschäftigungswachstum bei.

Das Wachstum der Beschäftigung verteilt sich im Gegensatz zur Vergangenheit wieder über alle Betriebsgrößenklassen. Zwar sorgen die Kleinbetriebe auch weiterhin für das größte Beschäftigungswachstum, aber auch die mittelgroßen (50-249 Beschäftigte) und großen Betriebe (250 und mehr Beschäftigte) sorgen mit 44% des erwarteten Beschäftigungswachstums für einen nennenswerten Beschäftigungsanstieg.

business-on.de: Welche Faktoren zeichnen den Standort FrankfurtRheinMain besonders aus?

Petra Roth: Kaum eine Region in Europa begeistert durch ihre Zentralität, ihre Vernetzung, ihre Kundennähe und Vielfalt so wie FrankfurtRheinMain. Hier sind internationales Finanzwesen, technische Kompetenz, High-Tech-Produktion und Forschung dicht gebündelt. Einzigartig ist die gewachsene Kombination aus Banken und Finanzen sowie aus forschungs- und wissensintensiven Technologien und Industrien auf engstem Raum. Vielen Branchen bietet die Region neben einer hervorragenden Infrastruktur und der zentralen Lage exzellente Wachstumsperspektiven, eine starke Dynamik sowie zukunftsweisende Innovationskraft. Nirgends lassen sich innovative Ideen so einfach entwickeln wie in der Wissensregion FrankfurtRheinMain. Die Region bietet eine exzellente Forschungsinfrastruktur: neben zahlreichen Hochschulen gibt es vier Fraunhofer-Institute, sechs Max-Planck-Institute und eine enge Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Es ist nicht verwunderlich, dass Unternehmen, die in FrankfurtRheinMain ansässig sind, überdurchschnittlich erfolgreich wirtschaften und mit ihren Produkten zu den Weltmarktführern in ihrer Branche gehören. Dies liegt nicht zuletzt auch an der Verfügbarkeit und dem Engagement von sehr gut qualifizierten Arbeitskräften.

Die Faktoren des Standorts FrankfurtRheinMain im Einzelnen:


  • Internationale Verkehrsdrehscheibe:

  • FrankfurtRheinMain ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Europas. In der Region gibt es den größten Frachtflughafen auf dem europäischen Festland, den verkehrsreichsten Hauptbahnhof und einen der größten Verkehrsverbünde Deutschlands, die am stärksten befahrenen Autobahnen und die wichtigsten Binnenwasserstraßen in Europa. Schnelligkeit und kurze Wege ist eines der Hauptkriterien der Region.
  • Exzellente Telekommunikations-Infrastruktur:

  • FrankfurtRheinMain ist das Zentrum der Telekommunikation sowie der Internetknoten Deutschlands. Eine erstklassige Informations- und Telekommunikations-Infrastruktur mit hochleistungsfähigen Datennetzen, einer sehr guten Energieinfrastruktur und höchsten Sicherheitsstandards sorgen für einen reibungslosen Datenfluss. Es ist nicht verwunderlich, dass Frankfurt am Main von der Citigroup aus Standorten in 52 Ländern als der beste für ihr neues Rechenzentrum ausgewählt wurde, das nicht nur das größte der Citigroup außerhalb der USA, sondern auch weltweit unter Umweltgesichtspunkten führend sein wird.
  • Führendes Finanzzentrum:

  • Frankfurt ist einer der bedeutendsten Finanzplätze weltweit und das Kompetenzzentrum für Geld und Währungspolitik im kontinentalen Europa. Hier haben sich die Akteure des nationalen und internationalen Finanzgeschehens niedergelassen, so dass ein einzigartiges Netzwerk an Finanzdienstleistungen entstanden ist.
  • Dynamisches Dienstleistungszentrum:

  • FrankfurtRheinMain setzt Maßstäbe in den Dienstleistungsbereichen Creative Industries, Consulting, Finanzwirtschaft, Information und Telekommunikation, Logistik und Verkehr. Frankfurt ist nicht nur ein bedeutender Kreativstandort und die Beraterstadt Nr. 1 in Deutschland, sondern auch mit der höchsten deutschen Anwaltsdichte „Anwalts Liebling“.
  • Moderner Industriestandort:

  • An einem der führenden Industriestandorte Europas sind international operierende Unternehmen aus den Bereichen Automation, Automotive, Chemie, Pharmazie und Biotechnologie, Materialtechnologie, Gesundheitswirtschaft, Medizintechnik und Materials erfolgreich tätig. Sie tragen mit ihren Forschungszentren, Kompetenznetzen und Produktionsstätten zur Zukunftsfähigkeit der Region bei.
  • Wissensregion:

  • In FrankfurtRheinMain sind hoch qualifizierte Spezialisten aus allen Fachbereichen zu Hause. Renommierte Universitäten, bedeutende Forschungseinrichtungen und namhafte Unternehmen sorgen für die Entwicklung innovativer Technologien. Die hohe Forschungs- und Entwicklungsleistung der Region FrankfurtRheinMain verteilt sich auf Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Mit Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Höhe von 3,0 Prozent des Bruttoinlandsproduktes hat die Region das von der Europäischen Union in der Lissabon-Strategie gesetzte Ziel bereits erreicht.
  • Globaler Messe- und Handelsplatz:

  • Bereits seit dem 12. Jahrhundert wird von dem internationalen Messe- und Handelsplatz Frankfurt berichtet. So ist es bis heute geblieben: Die Frankfurter Messe zählt zu den größten Messeplätzen der Welt; hier treffen sich alljährlich Käufer und Verkäufer, um ihre Geschäfte unter Dach und Fach zu bringen; allein im letzten Jahr hatte die Frankfurter Messe mehr als 40.000 Aussteller, wovon über die Hälfte aus dem Ausland kamen. Zudem sind über 4.600 Unternehmen des Groß- und Einzelhandels in Frankfurt ansässig und beschäftigen 48.000 Menschen.
  • Lebensqualität

  • FrankfurtRheinMain ist nicht nur der zweitgrößte Wirtschaftsraum Deutschlands, sondern bietet auch reizvolle Landschaften. In der Region gibt es weltbekannte Museen, namhafte Orchester, eine lebendige Theater-, Kunst- und Kulturszene sowie traditionsreiche Orte für Kur und Wellness.
  • Internationalität, Offenheit und Zukunftsorientierung:

  • Frankfurt ist eine wirkliche Metropole, was sich auch daran zeigt, dass es als eine von neun führenden „Alpha world cities” gemäß der “Globalization and World Cities Study Group and Network”, Loughborough University, England, gelistet wird. Frankfurt ist zudem einer der führenden “Science Cities” der World Technopolis Association, die sich durch eine explizite Wissenschafts- und Technologieorientierung auszeichnen.

    In diesem Zusammenhang ist Frankfurt eine wirklich kosmopolitische Stadt, mit einer langen Historie der Offenheit, Aufgeschlossenheit und Internationalität. Menschen aus ca. 180 verschiedenen Nationen leben und arbeiten in Frankfurt friedlich und bereichern unseren Lebens- und Wirtschaftsraum.

business-on.de: Wie schätzen Sie die Perspektiven für 2008 ein? Hält der Aufschwung an?

Petra Roth: Aufgrund der substantiellen Wirtschaftskraft in FrankfurtRheinMain wird sich auch 2008 das hohe Wirtschaftswachstum in der Region fortsetzen. Das IHK-Forum Rhein-Main erwartet, dass das Wirtschaftswachstum 2008 bei 2,0 Prozent und damit höher als der Bundesdurchschnitt liegen wird.

Die positiven Wachstumsprognosen der Beschäftigung sowie die Bereitschaft der Unternehmen zu Investitionen unterstreichen das nachhaltige Wirtschaftswachstum.

business-on.de: Welche Chancen und Risiken wird das Jahr für den Standort FrankfurtRheinMain bringen?

Petra Roth:

Chancen:
Wissenschaft, Bildung und Innovation werden zukünftig zum entscheidenden Wettbewerbs- und Wachstumsfaktor und zu einer eigenständigen Wertschöpfungsquelle. Die Anforderungen an diesen „Motor des nachhaltigen Wachstums“ steigen – auch in Hinblick auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit über die Grenzen einer Forschungseinrichtung hinaus. In der Vernetzung der wissenschaftlichen Einrichtungen mit Unternehmen besteht daher eine der wichtigen Zukunftsaufgaben der Region.

Die Handelnden haben dies frühzeitig erkannt und die Weichen dafür gestellt, dass die Region Frankfurt/Rhein-Main als Wissensregion ausgebaut wird und einen Wettbewerbsvorsprung durch den Aufbau von Netzwerken für den Wissensaustausch und die Umsetzung des Wissens in Produkte und Dienstleistungen erzielt.

Dieses Jahr wird ein weiterer bedeutender Meilenstein hinzukommen: Das House of Finance der Universität Frankfurt, wird im Frühjahr 2008 als europäisches Kompetenzzentrum für Finanzforschung und Aushängeschild des Finanzplatzes seine Pforten öffnen und Einheiten der Universität vereinen, die interdisziplinär über Themen wie Finanzen, Geld und Währung sowie Recht der Unternehmen und Finanzen arbeiten.

Ferner müssen wir noch viel mehr die Chance nutzen, unsere kosmopolitische Seite und hervorragende Infrastruktur für ausländische Investoren transparent zu machen. Unser großes und breites Angebot an internationalen Schulen, in der Gastronomie, der Kultur und internationalen Vereinen ist ein bedeutender „Wohlfühlfaktor“ für die hier lebenden und arbeitenden ausländischen Mitbürger.

Ein weiterer wichtiger Standortfaktor ist die Unternehmerfreundlichkeit der Verwaltung mit engem Kontakt, schnellen Reaktionszeiten, Verständnis, Verlässlichkeit und Transparenz. In diesem Zuge haben im letzten Jahr auf Initiative der Hessischen Landesregierung die für die Ansiedlung von ausländischen Unternehmen und die Einreise von ausländischen Arbeitskräften zuständigen Stellen ihre Kräfte gebündelt und in einem parallelen Verfahren die Prüfzeit für die Genehmigung von Aufenthalts- und Arbeitserlaubnissen von Hochqualifizierten in FrankfurtRheinMain auf vier Wochen verkürzt, was ein bedeutendes Signal an ausländische Investoren und ein essentieller Standortfaktor ist.

Abschließend wird die international stark vernetzte Region FrankfurtRheinMain überproportional von den positiven politischen Entwicklungen des Wirtschaftsstandorts Deutschland profitieren. Beispiele sind die Unternehmenssteuerreform und das Ziel, drei Prozent des Bruttoinlandprodukts für Wissenschaft und Forschung auszugeben.

Risiken:
Vor dem Hintergrund einer starken Exportabhängigkeit und Globalisierung sind deutsche Unternehmen grundsätzlich zunehmend gefordert, ihren Wettbewerbsvorteil durch bessere oder innovativere Produkte zu verteidigen. Im Gegensatz zu Großunternehmen verfügen viele Mittelständler häufig jedoch nicht über Strukturen und Prozesse, um Innovationen systematisch „produzieren" zu können. Dies könnte ein Risiko für unsere Wirtschaftskraft sein. Ich sehe aber die Region FrankfurtRheinMain mit ihren vielen erfolgreichen mittelständischen Unternehmen auf Weltklasseniveau und der bereits erstklassigen Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft hier bereits in führender Rolle.

business-on.de: Wie sieht es mit der Steuer- und Abgabenlast in FrankfurtRheinMain aus? Wie stellen sie sicher, dass der Standort für Unternehmer attraktiv bleibt?

Petra Roth: Die Steuer- und Abgabenlast aufgrund lokaler Steuern spielen bei den meisten Investoren eine eher geringe Rolle bei der Standortentscheidung. Viel relevanter sind Zentralität, Marktnähe und die Vernetzung zu Forschung, Entwicklung und weiteren Anbietern der Wertschöpfungskette.
Die meisten Unternehmen wissen die Qualität der Infrastruktur ihrer Stadt zu schätzen.

In den Fällen, in denen insbesondere die niedrigeren Hebesätze der Gewerbesteuer in Umlandgemeinden zur Steueroptimierung genutzt werden, können Städte wie Frankfurt kaum etwas machen, da sie erhebliche Ausgaben für Kultur, Soziales und Infrastruktur im Allgemeinen zu stemmen haben. Aus diesem Grund gibt es natürliche Grenzen, inwieweit die Kommunen ihre Gewerbesteuerhebesätze absenken können, solange es keinen finanziellen Ausgleich zwischen Kernstadt und dem profitierenden Umland gibt, wie das beispielsweise innerhalb von Landkreisen üblich ist.

Da Frankfurt mit Abstand die höchsten kommunalen Pro-Kopf-Ausgaben für Kultur in Deutschland hat, sind wir aber mit der erfolgreichen Gründung des Kulturfonds FrankfurtRheinMain GmbH auf einem sehr guten Wege.

business-on.de: Wie sieht es generell mit der Unternehmerfreundlichkeit in der Region aus? Welche Maßnahmen, beispielsweise im Bereich Wirtschaftförderung, sind für das kommende Jahr geplant?

Petra Roth: Hinsichtlich der Unternehmerfreundlichkeit bescheinigen uns die hier ansässigen Unternehmen schon jetzt eine überdurchschnittliche Zufriedenheit. Um diese in Zukunft noch weiter zu erhöhen, wurden in Frankfurt Ende des vergangenen Jahres weitschneidende Veränderungen in der Stadtpolitik vorgenommen.

So wurde das Wirtschaftsdezernat von der Stadtplanung getrennt und als auf die Wirtschaft fokussierten Dezernat gestärkt und mit weitreichenden Kompetenzen ausgestattet. Zugleich wurde dort eine "Stabsstelle Wirtschaft/Business Development Unit" neu eingerichtet. Mit diesen Maßnahmen wurde ein zielgerichtetes und unternehmerfreundliches Instrument geschaffen, das die Bedeutung des Wirtschaftsdezernates als Querschnittsdezernat unterstreicht und damit die Möglichkeiten des Wirtschaftsdezernenten den Wirtschaftsstandort Frankfurt am Main weiter zu stärken und zu entwickeln, ausweitet. Insbesondere ist sichergestellt, dass zwischen Wirtschaft und der Stadt ein enger Dialog stattfindet und dass Maßnahmen, die der Stärkung des Wirtschaftsstandortes Frankfurt am Main dienen, zügig und zielorientiert eingeleitet und umgesetzt werden können.

Insbesondere bei Genehmigungsverfahren wird mit der Schaffung einer „One Stop Agency“ gewährleistet, die in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Frankfurt eine Verwaltungslotsenfunktion übernimmt, dass Unternehmen schnell und kundenorientiert betreut werden.

business-on.de: Was sind die wichtigsten Trends, die im kommenden Jahr einen maßgeblichen Einfluss auf die Region FrankfurtRheinMain haben werden?

Petra Roth: Neben der Stärkung und dem Ausbau der bereits sehr guten Infrastruktur im Bereich Verkehr, Telekommunikation und Energie - zum Teil auch durch den Einsatz und die Weiterentwicklung von intelligenten, elektronischen Steuerungssystemen - wird sich FrankfurtRheinMain noch stärker als bedeutender Sport- und Eventstandort profilieren.

Zudem lässt sich derzeit ein gestärkter Geist des gesellschaftlichen Engagements, der Vernetzung und der Fairness auf allen Ebenen in der Wirtschaft beobachten. „Corporate Social Responsibility“, „Diversity Management“ und „Competitive Collaboration“ sind hier die Schlagwörter. Der Egoismus der 80er und 90er Jahre hat als wirtschaftliches Erfolgsmodell ausgedient. Heute zählen Prinzipien wie Kooperation, Engagement und Offenheit. Heute geht es darum, zu gewinnen, ohne andere zu schaden. Dabei sind Moralisches Handeln und Profitorientierung keine Gegensätze. Heute ist Menschenfreundlichkeit ein Geschäftsmodell und Zukunftsmarkt: Ein gutes Karma steigert Image und Vertrauenswürdigkeit des Unternehmens, was sich wiederum auf Kundenbindung und Umsatzzahlen auswirkt.

Eine weitere Auswirkung dieser Geisteshaltung ist die Wiederbelebung des deutschen Stiftungswesens, mit der Re-Umwandlung der Johann Wolfgang Goethe-Universität in eine Stiftungsuniversität als leuchtendes Beispiel.

Ferner wird sich die Zusammenarbeit zwischen Politik, öffentlicher Verwaltung und Investoren weiter verstärken; öffentlich-private Partnerschaften werden gefördert, der Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik weiter intensiviert werden.

Unsere offene und aufgeschlossene Geisteshaltung befördert diesen allgemeinen Trend sehr und wird uns dessen Früchte genießen lassen.

Letztendlich werden auch regionale Kooperationen in der Region in Zukunft stärker genutzt und Synergien für FrankfurtRheinMain stärker gehoben werden. Die erfolgreiche Gründung der Kulturfonds FrankfurtRheinMain GmbH ist hierbei ein entscheidender Baustein, denn auch die Kultur ist ein entscheidender Standortfaktor.

(Redaktion)



Empfehlen Sie diesen Artikel weiter!

0
0

 

Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, Petra Roth


 

Oberbürgermeisterin Petra Roth
Oberbürgermeisterin Bärbel Die
Bürgermeister Frankfurt

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Oberbürgermeisterin Petra Roth" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden