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Carmen Everts wechselt von SPD zu Landeszentrale

(bo/ddp-hes). Die frühere hessische SPD-Landtagsabgeordnete Carmen Everts wird nach Medienberichten Referatsleiterin in der Landeszentrale für politische Bildung.

Sie solle in der der Landesregierung zugeordneten Behörde schwerpunktmäßig über die SED-Diktatur und den demographischen Wandel in Hessen forschen, berichteten der Hessische Rundfunk (HR) und die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» («FAZ») am Dienstag übereinstimmend. Everts gehörte zu den vier sogenannten SPD-Abweichlern, die im November 2008 die Wahl ihrer Parteikollegin Andrea Ypsilanti zur hessischen Ministerpräsidentin unter Tolerierung durch die Links-Partei verhindert hatten.

Die «FAZ» schreibt, die SPD wolle die bislang als Fraktionsmitarbeiterin beschäftigte und seit August bei vollen Bezügen freigestellte Everts «möglichst elegant loswerden», die CDU wolle sie im Gegenzug «möglicherweise dafür belohnen, dass sie die Abwahl von Ministerpräsident Roland Koch (CDU) verhindert» habe. Die 41 Jahre alte promovierte Politologin gilt gleichwohl qualifiziert für die neue Aufgabe: Sie schrieb ihre Doktorarbeit über Extremismus- und Parteienforschung.

(ddp)


 


 

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