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CDU abgeschlagen

SPD-Politiker Frank Mentrup gewinnt Oberbürgermeisterwahl

Die CDU musste bei den Oberbürgermeisterwahlen in Karlsruhe eine Niederlage einstecken und dem SPD-Politiker Frank Mentrup das Amt überlassen. Damit verliert die CDU nach Stuttgart und Frankfurt am Main auch die Großstadt Karlsruhe.

Bereits im ersten Wahlgang erhielt der Politiker Frank Mentrup 55,25 Prozent aller Stimmen und ließ die Mitbewerber hinter sich. Dazu zählte auch der CDU-Konkurrent Ingo Wellenreuther, der nur 35,41 Prozent erreichte. Die Wahlbeteiligung lag hier bei 42,2 Prozent. Für die CDU ist diese Niederlage besonders bedeutend und zeigt der Partei, wieder mehr Ansehen in den Großstädten erlangen zu müssen. Seit 42 Jahren hielt sich die CDU an der Spitze in Karlsruhe und muss nun das Zepter abgeben.

CDU im Zugzwang

Der Negativtrend der Partei wurde zuletzt immer deutlicher, nachdem sie mehrere Großstädte in Baden-Württemberg verlor. Margret Mergen als CDU-Bürgermeisterin in Karlsruhe sieht dieses Ergebnis nun als Weckruf für die CDU. Die Partei muss in der Stadt wieder aktiver werden und sich auch mit anderen Meinungen und Denkweisen auseinandersetzen. Die SPD bestätigt, dass die Bürger mit der CDU kaum noch Vielfalt oder Modernität verbinden.

Mit Frank Mentrup soll ein neuer Politikstil in Karlsruhe Einzug halten. Er ging vor etwa einem Jahr als gemeinsamer Kandidat der Grünen, der SPD, der Piraten und der Karlsruher Liste in den Wahlkampf und konnte das Ergebnis für sich entscheiden. Mit seinem Leitspruch „Zuhören, verbinden und gestalten“ überzeugte er die Bürger.

(Redaktion)


 


 

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