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Finanzkrise

CDU will angeblich Rettungspaket für Banken nachbessern

(bo/ddp.djn). Die CDU-Spitze plant laut einem Medienbericht Nachbesserungen am staatlichen Rettungspaket für die deutschen Banken. Um das 500 Milliarden Euro schwere Rettungsangebot für die Institute attraktiver zu machen, erwägt die Parteiführung nach Informationen der «Financial Times Deutschland» (Dienstagsausgabe) eine Senkung der Gebühren, die Banken für Staatsbürgschaften zahlen müssen. Derzeit gilt laut dem Vorabbericht eine Gebühr von zwei Prozent der Bürgschaftssumme als Orientierung.

Wie das Blatt aus dem Parteipräsidium erfahren haben will, sollen
auch weitere Bedingungen überprüft werden. Demnach sei im Gespräch,
die Begrenzung der Bürgschaften von drei Jahren auf fünf Jahre zu
verlängern. Ein CDU-Präsidiumsmitglied sagte der «Financial Times
Deutschland», die bisherige Dreijahres-Frist stelle die Banken vor
Bilanzierungsprobleme.

SPD-Generalsekretär Hubertus Heil sieht laut dem Bericht hingegen
keinen Grund für Nachbesserung. «Wer Geld vom Staat will, muss auch
die Bedingungen erfüllen», sagte Heil.

(Redaktion)


 


 

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