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Clifford Chance gewinnt Michel Petite

Die internationale Anwaltssozietät Clifford Chance hat den Generaldirektor des Juristischen Dienstes der Europäischen Kommission, Michel Petite, für die Sozietät gewinnen können. Er tritt Clifford Chance im Januar 2008 bei.

Michel Petite war über 28 Jahre in mehreren leiten-den Funktionen innerhalb der Kommission tätig, zu-letzt seit 2001 als Generaldirektor des Juristischen Dienstes. Als Generaldirektor waren ihm etwa 200 Mitarbeiter unterstellt, die die Kommission zu Ge-setzesvorhaben, Entscheidungen oder Unter-suchungen bei Unternehmen wegen des Vorwurfs der Verletzung von EU-Recht beraten. Sie vertreten zudem die Kommission beim EuGH, dem höchsten Gerichtshof der EU, und der Welthandels-organisation.

Michel Petite begann seine Karriere bei der EU-Kommission im Jahr 1979. Er war Berater dreier Kommissionspräsidenten - Jacques Delor, Romano Prodi und José Manuel Barroso. 1990 wurde er zum Leiter der Abteilung "Fusionskontrolle" nach der Annahme der neuen Fusions-Verordnung ernannt und später zum Direktor für Staatliche Beihilfen. Von 1995 bis 1997 war er Direktor der Abordnung der Kommission für die Verhandlungen des Vertrags von Amsterdam. 2001 wurde er Generaldirektor des Juristischen Dienstes der Europäischen Kommission und war in dieser Funktion stark an der Verhandlung und dem Entwurf des Vertrags beteiligt, der 2007 von den EU-Staatschefs beim Gipfeltreffen in Lissa-bon verabschiedet wurde. Dieser Vertrag hat die Vereinfachung von EU-Entscheidungsprozessen zum Ziel.

Bei Clifford Chance wird Michel Petite künftig Mandanten zu einer Vielzahl von Fragen des EU-Rechts beraten und dabei eng mit den Bereichen Kartell-, Wirtschafts-, Bank- und Steuerrecht zu-sammenarbeiten. Zusätzliche Schwerpunkte werden das internationale Wirtschaftsrecht und inter-nationale Streitfälle vor dem Gericht der Welt-handelsorganisation sein.

David Childs, Clifford Chance Global Managing Partner, kommentiert: "In den letzten Jahren hat die Zahl der internationalen Mandanten zugenommen, die eine umfassende Beratung zum Rechtssystem der EU suchen. Michel Petites Erfahrung wird bei der Beratung dieser Mandanten von unschätzbarem Wert sein."

Dr. Joachim Schütze, Leiter der deutschen Kartell-rechtsgruppe, wörtlich: "Der Wechsel eines so hoch-karätigen Experten der Europäischen Kommission zu Clifford Chance ist vor allem für unsere Mandanten, die von dieser Expertise länderüber-greifend profitieren werden, ein gute Nachricht. Natürlich ist es auch ein beachtlicher Reputations-gewinn für unsere Sozität."

Michel Petite kommentiert: "Eine internationale So-zietät der Größe und Struktur von Clifford Chance bietet mir nach meiner Tätigkeit in der EU-Kommission eine hervorragende Plattform. Ich freue mich darauf, die internationalen Mandanten der Sozietät dabei zu beraten, möglichst erfolgreich innerhalb des Rechtssystems und der regulatorischen Strukturen der EU tätig zu sein."

(Redaktion)


 


 

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