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Nachhaltigkeitsbericht

Fraport will CO2-Emissionen reduzieren

(bo/dapd). Beim Betrieb des Frankfurter Flughafens soll mit der Sanierung von Altbauten und einer besseren Energienutzung bei Neubauten der Ausstoß von Kohlendioxid um mehrere Zehntausend Tonnen gesenkt werden.

Mit einer energetischen Modernisierung des Terminals 1 und energieeffizienter Bauweise ließen sich rund 30.000 Tonnen Kohlendioxid einsparen, sagte Fraport-Arbeitsdirektor Herbert Mai am Mittwoch bei der Vorstellung des Nachhaltigkeitsberichts 2010. Dem Bericht zufolge wurden von den Anlagen des Flughafens im vergangenen Jahr etwa 226.000 Tonnen CO2 ausgestoßen.

Ziel des Flughafenbetreibers Fraport sei es, trotz des Flughafenausbaus und der damit verbundenen Kapazitätssteigerung die Gesamtemissionen nicht zu steigern. Der Flughafen strebe an, seinen Fuhrpark auf regenerative Treibstoffe umzustellen, sagte Mai. Ferner sollen für die Heizung und Kühlung von Gebäuden vermehrt Solarenergie und Geothermie genutzt werden.

Der Arbeitsdirektor sagte, die Nordwest-Landesbahn werde wie geplant am 21. Oktober ihren Betrieb aufnehmen. "Wir liegen voll im Zeitplan. Der Termin steht", fügte Mai hinzu.

Fraport will Anteil von Frauen in Führungspositionen steigern

Die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens umfasse neben dem Klima- und Lärmschutz auch das Anwerben von Fachkräften. Um langfristig Fachkräfte an sich zu binden, müsse Fraport seine Attraktivität für Arbeitnehmer erhalten, sagte Mai. Dafür sei es unter anderem notwendig, den Beschäftigten ausreichend Betreuungsangebote für ihre Kinder zu machen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten.

Der Flughafenbetreiber will den Anteil von Frauen in Führungspositionen von derzeit 18 Prozent deutlich erhöhen. In den nächsten fünf bis sieben Jahre peilt das Unternehmen einen Frauenanteil in Führungspositionen von 25 bis 35 Prozent an.

Personalmangel bei IT-Ingenieuren und Klimatechnikern

Für schwierig hält das Unternehmen derzeit die Verpflichtung von Fachkräften. Vor allem beim Sicherheitspersonal benötige Fraport aufgrund des Flughafenausbaus bis zum Sommer "dringend 800 neue Mitarbeiter", sagte Mai. Einen Engpass gebe es auch bei IT-Ingenieuren sowie Facharbeitern für Klima- und Kältetechnik. Als Grund dafür nannte Mai das stark gestiegene Qualifikationsniveau für diese Berufe, für die sich mittlerweile überwiegend Abiturienten ausbilden ließen.

Nach der Ausbildung strebe die Mehrheit dieser Fachkräfte noch ein Studium an und verlasse dann Fraport, sagte Mai. Das Unternehmen biete unter anderem duale Studiengänge und unterschiedliche Weiterbildungsmöglichkeiten an, um die Beschäftigen zu halten.

(dapd )


 


 

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