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Commerzbank nimmt sich Millionen-Boni bei Dresdner Kleinwort vor

(bo/ddp.djn). Ein halbes Jahr nach der Ankündigung der Übernahme der Dresdner Bank geht die Commerzbank die umstrittenen Bonuszahlungen bei der Investmentbank Dresdner Kleinwort (DKIB) an. «Man kann einen Bonus-Topf nicht garantieren - er ist abhängig von der Leistung und dem Ergebnis», sagte Commerzbank-Arbeitsdirektor Eric Strutz dem «Handelsblatt» (Freitagausgabe). «Sicherlich gibt es für einzelne Personen vertragliche Zusagen. Der Bonustopf insgesamt steht aber auf dem Prüfstand.» Wenn Ziele nicht erreicht würden, seien Anpassungen normal, sagte Strutz.

Hintergrund ist der im Sommer vergangenen Jahres kurz vor der Übernahme von Dresdner-Kleinwort-Chef Stefan Jentzsch noch vereinbarte Bonus -Pool über rund 400 Millionen Euro. Damals war argumentiert worden, die vorzeitige Garantie sei nötig, um ein personelles Ausbluten der Bank zu verhindern. Die Nachricht hatte auch bei Dresdner-Bankern in anderen Bereichen für heftigen Unmut gesorgt - zumal die DKIB voraussichtlich 2008 mit einem Milliardenverlust abschließen wird.

Strutz wollte sich nicht konkret zu möglichen Einschnitten bei den Boni äußern. Diese seien aber seit 2006 im Branchenschnitt um rund 50 Prozent gefallen. Lege man diesen Trend auf die Situation bei Dresdner Kleinwort an, «kommt man eher bei weniger als 400 Millionen Euro heraus», sagte das Vorstandsmitglied.

(Redaktion)


 


 

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