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Betriebsrat warnt vor weiterem Stellenabbau bei der Commerzbank

(bo/ddp-hes). Der Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Commerzbank, Uwe Tschäge, sieht die Gefahr eines weiteren Arbeitsplatzabbaus in dem Unternehmen.

«Wenn das Umfeld und die Ertragslage so schwach bleiben wie derzeit, könnte in den kommenden Jahren ein weiterer Stellenabbau drohen», sagt Tschäge der Zeitung «Welt am Sonntag» laut Vorabbericht. Bislang seien ihm allerdings keine Planungen für neue Einschnitte bekannt, ergänzte Tschäge, der auch stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats ist.

Nach der Übernahme der Dresdner Bank im Sommer 2008 hatte die Commerzbank dem Blatt zufolge angekündigt, 9000 Stellen abzubauen, davon 6500 in Deutschland. Über dieses Programm hinaus gebe es derzeit keinerlei Abbaupläne, betonte ein Sprecher der Bank. Mehr als 60 Prozent der geplanten Einschnitte sehe die Bank bereits als abgearbeitet an, schrieb die Zeitung. Belegschaftsvertreter wiesen allerdings daraufhin, dass etwa in der Frankfurter Konzernzentrale erst ein Drittel der Abbauziele erreicht sei.

Neben der Arbeitsplatzunsicherheit beklagen die Arbeitnehmervertreter laut Tschäge eine immer größere Belastung im Tagesgeschäft. Die Bank verfolge gerade im Privatkundengeschäft ambitionierte Ziele, obwohl es die Berater angesichts der Finanzkrise besonders schwer hätten, überhaupt noch Wertpapiere zu verkaufen, sagte er. «Da herrscht ein unheimlich großer Druck im Filialgeschäft», sagte Tschäge.

Quelle: ddp.djn/roy

Bildquelle: www.pixelio.de

(ddp/Redaktion)


 


 

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