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Vorstandschef verzichtet, Zahlen sollen steigen

Im Jahr 2012 konnte die zweitgrößte Großbank Deutschlands laut ihren Jahreszahlen einen Gewinn von gerade mal 6 Millionen Euro verzeichnen. Nun soll ein langwieriger Umbau der Bank erfolgen, bei dem sich die Zahlen erholen und ausbauen sollen.

Besonders schlecht entwickelt hat sich wohl das Geschäft mit Privatkunden des Konzerns. Trotzdem soll der zur Unterstützung geforderte Bankenrettungsfonds Soffin mit fälligen Zinsen von rund 150 Millionen Euro zurückgezahlt werden. Auch die noch zu leistenden 6 Millionen Euro Schulden aus dem aufgelegten Langfrist-Tender sollen zum frühstmöglichen Termin beglichen werden.

Martin Blessing ist zuversichtlich. Laut des Vorstandschefs sei der Grundstein für den Umbau der, seit der Finanzkrise teilverstaatlichten, Großbank schon im vergangenen Jahr gelegt wurden. Nun steht ein langer Weg bevor. Wie schon bekannt gegeben werden für die Einsparungen bis zu 6000 Arbeitnehmer ihre Tätigkeit aufgeben müssen. Der Rahmen für den Umbau sollte laut Blessing das Zeitfenster bis zum Jahr 2016 jedoch nicht überschreiten.

Commerzbank-Chef Blessing spart auch bei sich

Nun werden sogar die Boni eingespart. So sanken die Prämien im letzten Jahr um ganze 17 Prozent, bei den Investmentbanken sogar um 20 Prozent. Auch Blessing selbst hätte einen Bonus erhalten, schlug diesen angesichts der schlechten Zahlen aber völlig ab.

(Florian Weis)


 


 

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