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Vorstandssprecher Martin Blessing

Commerzbank weiß nichts von Gebot aus China

(bo/ddp.djn). Der Vorstandssprecher der Commerzbank, Martin Blessing, hat Spekulationen über eine Übernahme den Wind aus den Segeln genommen. Von einem Gebot einer chinesischen Bank habe er nichts gehört, sagte er am Freitag in Frankfurt am Main. An den Börsen waren jüngst Gerüchte kursiert, wonach die damals bereits angeblich an der Dresdner Bank interessierten Chinese Development Bank (CDB) nun die Commerzbank übernehmen wolle. «Davon habe ich nichts gehört», sagte Blessing.

Mit Blick auf die aktuellen Marktturbulenzen zeigte sich Blessing
gelassen. Diese wirkten sich nicht auf die Übernahme der Dresdner
Bank durch die Commerzbank aus, sagte er. Alles laufe wie geplant.

Zu den heftigen Bewegungen an den Aktienmärkten sagte Blessing,
die eine oder andere Bewegung sei schon überraschend. «An einem
halben Tag sehen wir Monatsschwankungen.» Trotzdem glaube er, dass
über Zeit wieder etwas Ruhe in den Markt kommen wird.

In Sachen Rettungspaket der Bundesregierung seien alle Maßnahmen
eingeleitet. «Wir sind jetzt gerade dabei, die Details mit der EU und
dem Finanzministerium zu besprechen», sagte Blessing. «Wir sind da
auf einem guten Weg.» Die Bank hatte Anfang des Monats mitgeteilt,
dass sie von den Instrumenten des Pakets Gebrauch machen werde. So
werde sie eine stille Einlage in Höhe von 8,2 Milliarden Euro vom
Finanzmarktstabilisierungsfonds erhalten. Zudem räume der Fonds der
Bank als Option eine Garantie für Schuldverschreibungen für 15
Milliarden Euro ein.

(rheinmain)


 


 

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