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Continental stoppt Verkauf von Kraftstoffsparte

(bo/ddp-hes). Der Autozulieferer Continental hat den geplanten Verkauf seiner Kraftstoffsparte Fuel Supply Systems gestoppt. «In der aktuellen Situation war es schwierig, einen angemessenen Preis zu bekommen», sagte eine Sprecherin der Antriebssparte Powertrain am Montag in Regensburg der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires. Derzeit seien die Kosten von Fuel Supply Systems zwar «nicht wettbewerbsfähig». Dennoch sehe Conti die Chance, den Bereich wieder zu einem profitablen Geschäft zu machen.

Parallel zu den Verkaufsplänen habe sich Conti mit der IG Metall und den Arbeitnehmervertretern auf schnellstmögliche Verhandlungen über Kostensenkungen an den drei deutschen Standorten Dortmund (Nordrhein-Westfalen), Bebra/Mühlhausen und Schwalbach (beide Hessen) mit insgesamt 1300 Mitarbeitern verständigt. Im Januar solle der Sanierungsplan ausgearbeitet werden, sagte die Sprecherin.

Ursprünglich hatte Conti den wenig rentablen Bereich verkaufen wollen, da er nicht zum Kerngeschäft gehöre. Im Oktober hatte der Conti-Vorstandsvorsitzende Karl-Thomas Neumann gesagt, dass es «sehr konkrete» Gespräche gibt. Mit einer Entscheidung sei «auf jeden Fall» noch in diesem Jahr zu rechnen.

Das Geschäft mit Systemen zur Kraftstoffförderung und Tankentlüftung hat an seinen Standorten in Europa, Amerika und Asien insgesamt rund 3500 Mitarbeiter.

(Redaktion)


 


 

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