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BME und Rambøll überprüfen CPV-Code der Europäischen Union

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Transparenz im öffentlichen Auftragswesen: BME und Rambøll überprüfen CPV-Code der Europäischen Union. Zwei Billionen Euro beträgt das jährliche Beschaffungsvolumen öffentlicher Auftraggeber in der Europäischen Union.

Das entspricht 19 Prozent des Bruttoinlandsproduktes der EU-Mitgliedstaaten. Der Einkauf der öffentlichen Auftraggeber ist damit ein relevanter wirtschaftlicher Faktor. 

Den Lieferanten erschließt sich hier ein interessanter Markt, der zahlreiche Geschäftsmöglichkeiten bietet. Einen Wegweiser zur Identifizierung öffentlicher Ausschreibungen soll das CPV (Common Procurement Vocabulary) bieten. CPV ist ein EU-weit genutzter Klassifizierungsschlüssel, der zum Ziel hat, größere Transparenz im öffentlichen Auftragswesen zu schaffen und den Bietern leichter Geschäftsmöglichkeiten aufzuzeigen. Außerdem soll das CPV durch eine einheitliche und durchgehende Benennung von Gütern und Dienstleistungen als Informationssystem zur Kennzahlenerhebung beitragen.

Ob das CPV die Ansprüche von öffentlichen Auftraggebern und Lieferanten erfüllen kann, überprüft derzeit der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), Frankfurt, gemeinsam mit der Rambøll Management Consulting GmbH, Kopenhagen, im Auftrag der Europäischen Kommission (Generaldirektion Binnenmarkt und Dienstleistungen). Die Untersuchung soll ermitteln, ob 

·         das CPV seine Zielsetzung erfüllt 

·         die Zielsetzung zweckmäßig ist

·         das CPV seinen Zweck wirksam und effizient erfüllt.

Das Ergebnis der Untersuchung wird Anfang 2013 veröffentlicht.

„Wir wollen im Rahmen der Untersuchung unter anderem die bisherigen Erfahrungen von Nutzern bei der Anwendung der Codes evaluieren – mit Fokus auf Vollständigkeit, Handling und Praxistauglichkeit“, sagt Projektleiterin RA Martina Jungclaus, BME. Im Zuge der Untersuchung gelte es auch, etwaige Optimierungspotenziale hinsichtlich des aktuellen Systems aufzuzeigen und die Verwendbarkeit der CPV-Codes beim Einsatz von E-Procurement zu analysieren.  

(Bundesverband Materialwirtschaft)



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Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © sanofi-aventis.de


 

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