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Zurückweisung

Hahn kritisiert CSU-Forderung nach eigenem Vizekanzler

(bo/ddp-hes). Der hessische FDP-Landeschef und stellvertretende Ministerpräsident, Jörg-Uwe Hahn, hat den Wunsch der CSU nach einem eigenen Vizekanzler scharf zurückgewiesen.

«Die CSU verwechselt meiner Meinung nach Neujahr mit dem 1. April», sagte Hahn am Samstag in Wiesbaden. Schließlich sei die CSU im Bundestag nur halb so groß wie die FDP. «Wie viele Wahlniederlagen muss die CSU noch einfahren, um diese ungeheuerliche Überheblichkeit abzulegen? Ich hoffe, dass die Forderung einiger Kollegen aus Bayern ein vorgezogener Aprilscherz ist», fügte Hahn hinzu. Wenige Tage vor Beginn der traditionellen Klausur der CSU in Wildbad Kreuth hatten Politiker der Partei einen eigenen Vizekanzler in Berlin gefordert. Dieser Wunsch war in der Parteispitze auf Ablehnung gestoßen. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt sagte, die Ämterverteilung sei bereits abgeschlossen. Dazu gebe es einen Koalitionsvertrag. «Wir beschäftigen uns besser mit den politischen Inhalten und Entscheidungen», forderte Dobrindt.

(ddp)


 


 

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