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Das hessische Wahlsystem

Daten und Fakten zum hessischen Wahlsystem

(ddp-hes). Das hessische Wahlsystem ist eine personalisierte Verhältniswahl mit geschlossenen Listen. Die Wähler haben zwei Stimmen. Mit ihrer Erststimme wählen sie nach dem Prinzip der relativen Mehrheit einen der Kandidaten aus den 55 Wahlkreisen. Über die Zweitstimmen werden ebenfalls 55 Mandate über die geschlossenen Listen der Parteien und Wählergruppierungen vergeben.

Aktiv wahlberechtigt ist in Hessen jeder Deutsche, der das 18. Lebensjahr vollendet hat und seit mindestens drei Monaten seinen Hauptwohnsitz in Hessen hat. Das passive Wahlrecht besitzt jeder Wahlberechtigte, der mindestens 21 Jahre alt ist und seit mindestens einem Jahr in Hessen wohnt.

Wie auch bei der Bundestagswahl gilt bei der Wahl zum hessischen Landtag eine sogenannte Sperrklausel. Das bedeutet, dass Parteien mindestens fünf Prozent aller Zweitstimmen auf sich vereinigen müssen, um bei der Verteilung der Mandate über die Landeslisten berücksichtigt zu werden.

Die genaue Sitzverteilung wird seit 1983 nach dem Hare-Niemeyer-Verfahren ermittelt. Bis dahin galt das Höchstzahlverfahren nach d'Hondt. (Quelle: wahlrecht.de)

(Redaktion)


 


 

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