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Datenschützer prüfen größeres Ausmaß der Bahn-Spitzel-Aktion

(bo/ddp.djn). Die Deutsche Bahn hat einem Medienbericht zufolge möglicherweise mehr Mitarbeiter überprüfen lassen als bislang angenommen. Wie das Hamburger Magazin «Stern» am Mittwoch laut Vorabbericht berichtete, prüft der für die Aufsicht des Konzerns zuständige Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix, ob von der Spitzel-Aktion sogar zehntausende Personen betroffen sind. Zunächst hieß es lediglich, dass 1000 Angestellte und deren Angehörige ausgeforscht wurden.

Vergangene Woche hatte die Bahn einen «Stern»-Bericht bestätigt, wonach Beschäftigte systematisch seit 1998 einer Rasterfahndung unterzogen wurden. Dix kritisierte, «wir wissen immer noch nicht, wie viele Bahnmitarbeiter insgesamt überprüft wurden». Am Mittwoch wollte sich sich der Verkehrsausschuss des Bundestages mit der Spitzel-Aktion der Bahn beschäftigen.

Misstrauisch macht die Berliner Kontrollbehörde dem Magazin zufolge, dass die Bahn konkrete Angaben über das Ausmaß der Bespitzelungen vermeidet. Allein bei der Aktion «Babylon» im Dezember 2002 sind laut Medienberichten bei Mitarbeiterüberprüfungen rund 300 Auffälligkeiten festgestellt worden. In der Mehrzahl der Fälle sei der Bahn tatsächlich ein wirtschaftlicher Schaden entstanden, hatte der «Spiegel» berichtet.

(Redaktion)


 


 

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