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Börse, 19. Mai

Gute US-Vorgaben verschaffen DAX einen guten Handelsstart

Von guten Vorgaben von den US-Börsen profitiert der DAX am Donnerstagmorgen in den ersten Handelsminuten. Der Leitindex verbesserte sich bis 9.20 Uhr um 0,6 Prozent auf 7.349 Punkte.

Der MDAX kletterte um 0,5 Prozent auf 10.712 Zähler, der TecDAX legte um 0,1 Prozent auf 918 Punkte zu.

Das Umfeld für die Aktien habe sich mit einer Stabilisierung im Euro und leichten Kursgewinnen bei den Rohstoffen etwas verbessert, hieß es von Börsenhändlern. Der Rückfall Japans in die Rezession sollte nicht belasten. Nach dem schweren Erdbeben, dem Tsunami und der Nuklearkatastrophe in Fukushima sei man auf einiges gefasst gewesen. Auch das Protokoll der US-Notenbank dürfte keine großen Impulse setzen.

Freundlich hatten am Mittwochabend die US-Börsen geschlossen: Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte stieg um 0,7 Prozent auf 12.560 Punkte. Der Nasdaq-Composite legte um 1,1 Prozent auf 2.815 Zähler zu.

Der Euro kostete am Morgen 1,4254 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs bei 1,4227 Dollar festgelegt. Hier belastet weiter die ungelöste Schuldenfrage in Griechenland. Bislang gibt es keine konkreten Lösungsvorschläge, dafür aber sehr unterschiedliche Einzelmeinungen. Die meisten Beobachter gehen bislang davon aus, dass sich die Regierungen der Eurozone letztendlich auf ein neues Rettungspaket verständigen werden.

Im DAX verloren Merck 2,4 Prozent auf 74,42 Euro. JPM hatte die Aktie auf "Underweight" nach "Neutral" gesenkt. Adidas büßten 1,0 Prozent auf 50,78 Euro ein. Gefragt waren Infineon mit einem Plus von 1,5 Prozent auf 8,03 Euro. Bayer stiegen 1,0 Prozent auf 58,51 Euro. Marktteilnehmer nannten als Grund die erfolgreiche Studie zum Krebsmedikament "Nexavar".

Im MDAX kletterten SGL Carbon nach dem erneuten Zukauf der BMW-Großaktionärin Susanne Klatten um 2,3 Prozent auf 36,57 Euro. Symrise verbilligten sich um 3,1 Prozent auf 20,92 Euro. Im TecDAX gaben United Internet 0,4 Prozent auf 13,50 Euro nach. Das Unternehmen verkauft seine Versatel-Beteiligung an KKR. Der Verkaufspreis liegt bei 63,2 Millionen Euro.

(dapd/ Christian Ponzel)


 


 

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