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Börse, 20. November

DAX nähert sich der 4000-Punkte-Marke

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag erneut schwach geschlossen. Der DAX fiel um weitere 3,1 Prozent auf 4220 Punkte, hatte im Handelsverlauf aber bereits ein Tief von 4113 Zählern markiert. Der MDAX gab 3,5 Prozent auf 4753 Zähler nach, und der TecDax fiel um 5,6 Prozent auf 431 Punkte.

Der Fall des Dow-Jones-Index unter die Marke von 8000 Punkten habe
Verkaufsignale ausgelöst, die auch am deutschen Markt die Kurse
drückten, sagte ein Händler. Allerdings gebe es noch Platz nach
unten. Zudem zögen Investoren weiter Geld aus Aktien ab und
schichteten dies in als sicherer geltende Anlagen wie Rentenpapiere
um. Nach wie vor laste die Unsicherheit über das Ausmaß und die Dauer
der weltweiten Rezession auf den Aktien, sagten Beobachter.

An der Wall Street lagen die Kurse gegen 18.00 Uhr ebenfalls im
Minus. Der Dow-Jones-Index notierte knapp 1,0 Prozent schwächer bei
7911 Punkten und der Nasdaq Composite fiel um 0,3 Prozent auf 1382
Zähler. Das Rezessionsszenario mache zunehmend einem
«Doomsday-Szenario» Platz, hieß es im Handel. Gemeint ist damit ein
mögliches Ende von Unternehmen wie Ford oder General Motors. GM
brachen nochmals um 26,5 Prozent auf 2,05 Dollar ein und waren damit
schwächster Wert unter den Standardwerten.

Der Euro notierte am Abend erneut leichter bei 1,2519 Dollar. Die
Europäische Zentralbank hatte am Mittag einen Referenzkurs von 1,2542
Dollar festgestellt.

Im DAX schlossen bis auf drei Ausnahmen alle Werte im Minus.
Schwächster Titel waren erneut Hypo Real Estate, die 16,5 Prozent auf
2,12 Euro verloren. Deutsche Bank büßten 9,4 Prozent auf 19,37 Euro
ein und Commerzbank verbilligten sich um 8,5 Prozent auf 5,40 Euro.
Dagegen stiegen BASF um 2,3 Prozent auf 22,46 Euro. Münchner Rück und
Postbank verteuerten sich jeweils um etwas weniger als zwei Prozente.

In der zweiten Reihe verloren HeidelbergCement und Vossloh jeweils
13,5 Prozent auf 33,12 beziehungsweise 58,82 Euro. Auch Hannover Rück
und Hamburger Hafen verloren zweistellig. Am anderen Ende waren vor
allem Demag Cranes gefragt. Die Aktie stieg um 5,3 Prozent auf 13,35
Euro.

Im TecDAX rutschten Repower um 18,1 Prozent auf 79,67 Euro ab.
Sechs weitere Werte, darunter SolarWorld, verloren zwischen 11 und 16
Prozent. Gut hielten sich dagegen Carl-Zeiss Meditec, die knapp ein
Prozent auf 8,87 Euro stiegen.

www.pixelio.de

(rheinmain)


 


 

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