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Düngemittelhersteller

DAX-Neuling K+S sieht keine Gefahr durch Finanzkrise

(bo/ddp-hes). Der Kasseler Düngemittelhersteller K+S startet heute voller Zuversicht in den deutschen Leitindex DAX. Ungeachtet der globalen Finanzkrise hält Vorstandschef Norbert Steiner eine Rückkehr der Aktie zu ihren Rekordwerten für möglich. «Die fundamentalen Daten für den Markt wie für unser Unternehmen haben sich nicht verändert», sagte Steiner der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». Die K+S-Aktie war in den vergangenen Wochen um rund 40 Prozent gefallen, vom historischen Höchstkurs 97 Euro auf zuletzt 57 Euro.

Das Unternehmen sieht keinen Grund, die Ziele für das laufende
Jahr angesichts der globalen Krise nach unten zu korrigieren.
K+S-Düngemittel seien gefragt und Kali bleibe rar, sagte Steiner.
«Die Kali-Nachfrage wächst nach unserer Einschätzung künftig rund
vier Prozent pro Jahr. Das Angebot wird in den nächsten fünf Jahren
gerade eben mithalten können.»

Für das laufende Jahr könnten die Aktionäre angesichts der
Gewinnexplosion demnach mit einer Verfünffachung der Dividende
rechnen. «Ich bin ein überzeugter Verfechter einer ertragorientierten
Dividendenpolitik», erläuterte Steiner. Eine Ausschüttungsquote von
40 bis 50 Prozent des bereinigten Konzernergebnisses nach Steuern sei
sein Ziel.

Sorgen bereitet dem Manager die Tochtergesellschaft Compo. «Im
Consumergeschäft spüren wir einen heftigen Wettbewerb. Da müssen wir
die Profitabilität verbessern», sagte Steiner. «Auch ein
Personalabbau ist nicht auszuschließen.» Ein Verkauf der Compo stehe
aber «derzeit nicht auf der Agenda».

(rheinmain)


 


 

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