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Börse, 12. November

DAX knickt ein - Euro setzt Talfahrt fort

(bo/dapd). Der Aufwärtstrend des deutschen Leitindex hat am letzten Morgen der Handelswoche an Tempo eingebüßt. Der DAX fiel am frühen Freitag um 1,0 Prozent auf 6.653 Punkte. Der MDAX verlor 1,2 Prozent auf 9.248 Zähler. Der TecDAX gab 1,1 Prozent auf 783 Punkte nach.

Grund für die Schwäche seien die neuerlich ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückte Schuldenkrise einiger Euroländer - namentlich Irlands - sowie schwache Vorgaben aus Asien, sagten Händler.

Die Vorgaben der internationalen Börsen waren durchweg negativ. An der Wall Street hatte der Dow-Jones-Index am Donnerstag knapp 0,7 Prozent auf 11.283 Zähler verloren. Der Nasdaq-Composite fiel um 0,9 Prozent auf 2.556 Punkte. Händler machten Kursverluste im Technik- und Finanzsektor für den Abwärtstrend verantwortlich. In Asien ging der Nikkei am Morgen mit einem Minus von 1,4 Prozent bei 9.725 Punkte aus dem Handel.

Der Euro setzte seine Talfahrt am Freitag fort. Zu Beginn des Devisenhandels notierte die Gemeinschaftswährung etwas oberhalb der Marke von 1,36 Dollar und damit minimal schwächer als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Kurs am Donnerstagnachmittag auf 1,3700 Dollar festgelegt.

Im DAX verloren allen voran Daimler 2,3 Prozent auf 48,40 Euro, BMW verschlechterten sich um knapp 2,3 Prozent auf 53,09 Euro. Commerzbank gaben 1,8 Prozent auf 6,00 Euro ab. Am anderen Ende lagen Fresenius Medical Care mit einem Plus von 0,3 Prozent auf 44,64 Euro vorn. Lufthansa stiegen leicht um 0,03 Prozent auf 15,78 Euro. Alle übrigen Werte notierten im Minus.

Im MDAX lagen alle Werte im roten Bereich, allen voran Sky Deutschland mit einem Minus von 5,0 Prozent auf 1,20 Euro. Leoni verloren 3,3 Prozent auf 25,87 Euro, Continental fielen um 3,2 Prozent auf 55,23 Euro. Bester Wert waren noch Deutsche Postbank mit einem Verlust von fast 1,0 Prozent auf 25,11 Euro.

Im TecDAX verschlechterten sich Manz Automation um 4,4 Prozent auf 46,60 Euro. Dialog Semiconductor gaben 4,2 Prozent auf 11,82 Euro ab. Roth + Rau verloren 3,0 Prozent auf 12,76 Euro. Am anderen Ende führten Q-Cells mit einem Plus von 4,2 Prozent auf 2,79 Euro die Gewinner an.

(dapd )


 


 

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