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Statistisches Bundesamt

Deutlich weniger Insolvenzen im ersten Halbjahr

(bo/ddp.djn). Die Zahl der Insolvenzen in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2008 deutlich gesunken. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum wurden mit 77 225 Insolvenzen 9,3 Prozent weniger Fälle registriert, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Davon seien 14 650 Unternehmens- und 48 466 Verbraucherinsolvenzen gewesen. Die Zahl der Unternehmenspleiten ging den Angaben zufolge um 8,3 Prozent zurück und die der Verbraucherinsolvenzen um 9,8 Prozent.

Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger beliefen
sich für das erste Halbjahr 2008 nach Angaben der Gerichte auf 14,7
Milliarden Euro gegenüber 16,0 Milliarden Euro im entsprechenden
Zeitraum des Vorjahres, wie die Statistiker weiter mitteilten.

Im Juni 2008 seien 2405 Insolvenzen von Unternehmen (minus 8,5
Prozent) und 8100 Insolvenzen von Verbrauchern (minus 5,9 Prozent)
gemeldet worden.

(rheinmain)


 


 

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