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Börse, 20. Januar

Deutscher Aktienmarkt startet schwächer

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Dienstag schwächer in den Handel gestartet. Der Leitindex DAX verlor bis 9.10 Uhr 0,4 Prozent auf 5894 Zähler. Der MDAX büßte 0,5 Prozent auf 7862 Zähler ein, und der TecDAX gab 0,3 Prozent auf 832 Punkte nach.

Händler begründeten die Kursrückgänge mit den schwachen Vorgaben aus Japan. Impulse von der New Yorker Wall Street gab es nicht, da die US-Börsen zu Wochenbeginn wegen eines Feiertages geschlossen waren. Vor den für 14.00 Uhr avisierten Quartalszahlen der Citigroup rechnen Händler mit einem zunächst vergleichsweise ruhigen Geschäft.

 Der Euro wurde am Morgen zu 1,4390 Dollar erneut etwas fester gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte am Montag einen Referenzkurs von 1,4369 Dollar festgestellt. «Vermutlich wird das Geschäft erst mit der Wiedereröffnung des Handels an der Wall Street bewegter», sagte ein Händler. Am Vormittag werden in Deutschland die ZEW-Konjunkturerwartungen für Januar veröffentlicht. «Die ZEW-Umfrage dürfte den Euro wohl nur kurzzeitig unterstützen. Wir halten an unserer Erwartung fest, dass der Euro tendenziell unter Druck bleibt», prognostizierte die Helaba.

Im DAX standen am Morgen vor allem Infineon unter Druck. Die Aktien verloren 1,4 Prozent auf 4,00 Euro. Siemens gaben 1,3 Prozent auf 65,92 Euro nach, und Daimler fielen um 1,3 Prozent auf 36,70 Euro. Gesucht waren die Stahlwerte nach einer Hochstufung durch die Deutsche Bank. Salzgitter steigen um 1,6 Prozent auf 69,04 Euro, ThyssenKrupp um 0,2 Prozent auf 26,68 Euro. Zu den wenigen Gewinnern gehörten auch Merck, FMC und BMW.

In der zweiten Reihe sanken Lanxess nach einer Verkaufsempfehlung durch UBS um 3,9 Prozent auf 29,46 Euro. Am Montag hatte die Aktie noch 4,4 Prozent zugelegt. Hugo Boss verloren knapp zwei Prozent. Dagegen stiegen Sky Deutschland um 1,4 Prozent auf 2,13 Euro. Der Bezahlfernsehsender hat den Ausgabekurs für die im Dezember angekündigte Kapitalerhöhung auf 2,25 Euro je neue Aktie festgelegt. Durch die Ausgabe von gut 49 Millionen neuen Aktien fließen dem Unternehmen Erlöse von 110 Millionen Euro zu. Der Anteil der News Corp, die diese Aktien zeichnen werde, steigt dadurch auf 45,42 Prozent. Deutsche Euroshop gewannen 1,1 Prozent auf 23,99 Euro. UBS hatte die Aktie zum Kauf empfohlen.

Im TecDAX verloren Dialog Semiconductor weitere 6,7 Prozent auf 9,07 Euro. Am Montag hatte die Aktie bereits 9,8 Prozent verloren. Centrotherm büßten ebenfalls nach hohen Aufschlägen am Vortag 3,9 Prozent auf 43,20 Euro ein. Dagegen stiegen Drillisch um 3,2 Prozent auf 4,90 Euro.

(ddp)


 


 

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