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Börse Abendzusammenfassung, 19.01.2010

Deutscher Aktienmarkt schließt teilweise fester

(bo/ddp.djn) Der deutsche Aktienmarkt ist am Dienstag teilweise fester aus dem Handel gegangen. Der Leitindex DAX stieg um knapp 1,0 Prozent auf 5976 Zähler.

Der MDAX gab hingegen 0,1 Prozent auf 7889 Zähler nach, doch auch der TecDAX legte 0,5 Prozent auf 839 Punkte zu. Nach anfänglichen Verlusten wegen schwacher Vorgaben aus Japan und den stärker als erwartet gesunkenen ZEW-Konjunkturerwartungen, führte eine festere Handelseröffnung in den USA zu einer Erholung.

An der New Yorker Wall Street notierten die Kurse im frühen Handel
fester. Der Dow-Jones-Index stieg bis 17.45 Uhr MEZ um 0,7 Prozent
auf 10 685 Punkte und der Nasdaq Composite verbesserte sich um 1,1
Prozent auf 2313 Punkte. Beobachter sprachen von einer Erholung nach
den Freitagsverlusten, als die US-Märkte kräftige Einbußen hinnehmen
mussten. Gestützt werde der Markt von den Gewinnen der Pharmaaktien.

Der Euro wurde am Abend zu 1,4253 Dollar leichter gehandelt,
nachdem die Europäische Zentralbank am Nachmittag einen Referenzkurs von 1,4279 Dollar festgestellt hatte. «Der Druck auf Aktien und die enttäuschende ZEW-Umfrage lassen Investoren im Dollar Zuflucht suchen», sagte ein Frankfurter Devisenhändler.

Im DAX führten Salzgitter die Gewinner mit einem Plus von 3,8
Prozent auf 70,54 Euro an. Deutsche Börse legten 2,3 Prozent auf
54,98 Euro zu. Münchener Rück verbesserten sich um 2,2 Prozent auf
110,75 Euro. Stärkster Verlierer waren auf der anderen Seite
Volkswagen mit einem Minus von 1,5 Prozent auf 60,70 Euro. Daimler
gaben 1,1 Prozent auf 36,71 Euro nach.

Stärkster Verlierer in der zweiten Reihe waren Pfleiderer mit
einem Abschlag von 4,1 Prozent auf 7,00 Euro. Lanxess fielen um 3,4
Prozent auf 29,61 Euro zurück. Gesucht waren hingegen Hugo Boss mit
einem Aufschlag von 2,6 Prozent auf 24,88 Euro. Bauer legten 2,1
Prozent auf 35,60 Euro zu.

Im TecDAX waren Drägerwerk stärkster Gewinner und verteuerten sich
um 4,5 Prozent auf 37,10 Euro. Drillisch stigen um knapp 4,0 Prozent
auf 4,93 Euro. Unter Druck standen hingegen auf der anderen Seite die
Solarwerte. Die Bundesregierung will offenbar die Solarförderung
weiter zurückfahren. Phoenix Solar gaben 3,4 Prozent auf 36,40 Euro
nach. Schwächer notierten auch Centrotherm, Conergy, SMA Solar,
Q-Cells und Solarworld.

(ddp)


 


 

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