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"Der Spiegel" berichtet

Deutsche Bank bereitet Kapitalerhöhungen vor

(bo/ddp-hes). Die Deutsche Bank rüstet sich angeblich für Übernahmen und Zukäufe. Deshalb will sich das Institut in seiner Hauptversammlung Ende Mai umfangreiche Kapitalerhöhungen genehmigen lassen, wie das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» am Samstag vorab berichtete. Es beruft sich auf die Tagesordnung der Hauptversammlung, die in den nächsten Tagen verschickt werde.

Gehen die Beschlüsse durch, könnte das Institut nach derzeitigem Aktienstand insgesamt knapp 17 Milliarden Euro einsammeln, wie das Magazin weiter schreibt. Gut vier Milliarden Euro entfielen auf die Ausgabe von knapp 55 Millionen neuer Aktien. Für etwa den gleichen Betrag hatte die Bank bereits vor zwei Jahren das Okay der Aktionäre erhalten. Obendrein aber wolle sich Vorstandschef Josef Ackermann genehmigen lassen, das Eigenkapital über die Ausgabe von Schuldverschreibungen und Genussrechten um weitere neun Milliarden Euro zu erhöhen. Der Bankchef schaffe damit die Voraussetzungen für massive Zukäufe, mit denen er von der anhaltenden Finanzkrise profitieren könnte. Bankaktien hatten in den vergangenen Monaten massiv an Wert verloren.

Ackermann wolle vor allem das Privatkundengeschäft stärken, um die Erträge des Geldhauses zu stabilisieren. Insider berichteten, dass der 2010 ausscheidende Manager sowohl an der Postbank als auch an der Commerzbank und der Dresdner Interesse zeige. Zudem prüfe er einen Kauf des Europa-Geschäfts der angeschlagenen Citigroup.

(rheinmain)


 


 

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