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Integration und Wettbewerbsfähigkeit

Deutsche Bank: Vielfalt als Schlüssel zu mehr Wohlstand

Vorstandschef Josef Ackermann: „Im Zeitalter der Globalisierung kann nur innovativ und wettbewerbsfähig bleiben, wer Zuwanderung und Integration nicht nur plant, sondern aktiv gestaltet“ / Kongress „Vielfalt als Chance“ in Frankfurt

FRANKFURT AM MAIN, 9. Dezember 2008 - Kulturelle Vielfalt, Offenheit und Individualität gehören für die Deutsche Bank zu den Schlüsselfaktoren, die die Zu-kunftsfähigkeit von Wirtschaft und Gesellschaft entscheidend beeinflussen. „Für uns ist Vielfalt wesentlicher Teil der Unternehmenskultur. Unser Erfolg als global tätige Bank hängt entscheidend davon ab, wie wir unsere Vielfalt für beste Kundenlösungen nutzen“, sagte Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, auf dem Kongress „Vielfalt als Chance“ am heutigen Dienstag in Frankfurt. Vielfalt sei kein Modethema, sondern ergebe sich aus der wirtschaftlichen und demographischen Entwicklung. „Im Zeitalter der Globalisierung und alternder Gesellschaften kann nur kreativ, innovativ und wettbewerbsfähig bleiben, wer Zuwanderung und Integration nicht nur plant, sondern auch aktiv gestaltet“, so Ackermann. „Wir müssen lernen, dass das Andersartige keine Gefahr, sondern eine Chance ist. Vielfalt ist der Schlüssel zu mehr Wohlstand.“ Die Deutsche Bank ist in 75 Ländern der Welt tätig. Sie erzielt drei Viertel der Erträge außerhalb ihres Heimatmarktes, so viel wie kein anderer großer Finanzdienstleister der Welt. Bei der Bank arbeiten mehr als 80.000 Menschen aus mehr als 145 Ländern, zwölf Prozent davon außerhalb ihres Heimatlandes. Bankchef Ackermann: „Wir brauchen interkulturelle Kompetenz . Und wir brauchen die besten Talente aus aller Welt, weil gerade unterschiedlich zusammengesetzte Teams neue Wege gehen und die besten Lösungen für unsere Kunden schaffen können. Diese Talente kommen nur zu uns, wenn wir global erfolgreich und wettbewerbsstark sind und gleichzeitig ihre Individualität schätzen und fördern.“ Die Deutsche Bank fördert die Vielfalt ihrer Mitarbeiter durch weltweite Mentoring-Pro-gramme, Networking -Veranstaltungen und Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben (Work-Life-Balance). Zu Diversity gehören auch ein Arbeitsumfeld, in dem jeder Mitarbeiter gleichermassen produktiv und erfolgreich sein kann, sowie eine Selbstverpflichtung der Mitarbeiter zu ständiger beruflicher und persönlicher Weiter-entwicklung. Außerdem unterstützt die Bank auch finanziell das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeiter (Initiative plus). Über die Unternehmensgrenzen hinaus veranstaltet die Bank z.B. für Kunden aus bestimmten Kulturkreisen Workshops zum Islamic Banking oder für Schüler und Studenten spezielle Mentoring- und Praktikums-programme.
Darüber hinaus gehört die Deutsche Bank gemeinsam mit Daimler, BP und der Deutschen Telekom zu den Initiatoren der Initiative „Diversity als Chance. Die Charta der Vielfalt der Unternehmen in Deutschland.“ Unter der Schirmherrschaft von Bundes-kanzlerin Angela Merkel haben sich seit Dezember 2006 bereits rund 500 Unternehmen und Institutionen der Initiative verpflichtet. Deutsche Bank-Chef Ackermann: „Wir engagieren uns, weil wir das als Investition nicht nur in die Gesellschaft betrachten, sondern auch in die Zukunft unserer Bank. Damit schaffen wir soziales Kapital, das auch uns selbst zugute kommt.“
Neben der Charta der Vielfalt fördert die Bank die beiden Wettbewerbe „Kulturelle Viel-falt in der Ausbildung“ sowie „Kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz“. Die Preisträger des letztgenannten Wettbewerbs wurden im Rahmen des Kongresses heute in Frankfurt von der Deutschen Bank, ihren Förderpartnern und Frau Staatsministerin Professor Maria Böhmer ausgezeichnet.

(Redaktion)


 


 

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