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Deutsche Börse eröffnet neuen Konzernsitz in Eschborn

(bo/dapd-hes). Die Deutsche Börse hat am Donnerstag ihre neue Konzernzentrale in Eschborn bei Frankfurt am Main eröffnet. Der Wegzug aus Frankfurt sei eine richtige Entscheidung gewesen, da sich dadurch Kosten unter anderem bei der Gewerbesteuer einsparen ließen, sagte Aufsichtsratschef Manfred Genz.

Das spiele im internationalen Wettbewerb eine entscheidende Rolle. An der feierlichen Eröffnung nahm auch Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) teil.

Da der Gewerbesteuersatz in Frankfurt am Main höher sei als im benachbarten Eschborn, sinke die Steuerbelastung "signifikant", sagte ein Sprecher der Deutschen Börse . Der Hessische Rundfunk (HR) berichtete am Donnerstag auf seiner Internetseite von 60 Millionen Euro, die der Konzern an Gewerbesteuer einspare.

Die Gewerkschaft ver.di und Belegschaftsmitglieder der Deutschen Börse protestierten vor dem Gebäude auch gegen die geplante Verlagerung von Arbeitsplätzen aus Frankfurt und Luxemburg nach Prag. Die niedrigeren Gehälter in Prag bringen nach Ansicht der Gewerkschaft nur einen kurzfristigen Einspareffekt. Im Gegenzug gingen die jahrelange Erfahrung und Kompetenz verloren.

Der Konzernsprecher bestätigte, dass rund 250 Arbeitsplätze aus Frankfurt und Luxemburg nach Prag und zum Teil auch nach Singapur verlagert werden sollen. Darüber hinaus plane die Deutsche Börse den Abbau von etwa 100 der rund 3.300 Stellen.

(dapd )


 


 

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