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Deutsche Börse gibt Gebot für Warschauer Börse ab

(bo/ddp-hes). Die Deutsche Börse hat ein Gebot für die Mehrheit an der Warschauer Börse abgegeben.

Neben der Offerte einer Barzahlung in Millionenhöhe habe der Frankfurter Börsenbetreiber für die weitere Entwicklung des polnischen Marktplatzes Pläne vorgelegt, sagte der Osteuropakoordinator des DAX-Konzerns, Jochen Biedermann, am Freitag in Frankfurt am Main der Wirtschaftsnachrichtenagentur Dow Jones Newswires. Zum möglichen Übernahmepreis wollte er sich nicht äußern.

Nun schaue das Unternehmen, wie sich die polnische Regierung in den kommenden Tagen und Wochen zu den eingegangenen Angeboten äußere. Für die Deutsche Börse wäre die Übernahme des Warschauer Konkurrenten ein «attraktives Investment» angesichts des großen Potenzials, das der Marktplatz besitze, sagte Biedermann. Aktien- und Derivatehandel böten gleichermaßen Chancen. «Wir haben einige Ideen für neue Produkte und Services, die die Attraktivität des Finanzplatzes Warschau erhöhen werden.»

Neben der Deutschen Börse waren ursprünglich auch die Londoner Börse LSE, NYSE Euronext und Nasdaq OMX von der polnischen Regierung eingeladen worden, Angebote für 51 bis knapp 74 Prozent der Anteile abzugeben. «Am Ende des Tages liegt es in der Hoheit des Verkäufers, wieviel genau verkauft wird. Wir sind an einer Mehrheit zwischen 51 und 74 Prozent interessiert», sagte Biedermann. In der Vergangenheit habe die polnische Regierung mehrfach betont, dass die Attraktivität des Gesamtpakets den Ausschlag geben werde.

(Redaktion)


 


 

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