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Börse, 3. September

Deutscher Aktienmarkt baut Gewinne aus

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag bis zum Mittag seine Gewinne ausgebaut. Der Leitindex DAX stieg bis 13.00 Uhr leicht um 0,2 Prozent auf 5332 Punkte. Der MDAX legte dagegen 1,9 Prozent auf 6646 Punkte zu. Der TecDAX gewann 2,1 Prozent auf 688 Zähler. «Der Markt ist aber kurzfristig überverkauft, das könnte die Kurse stabilisieren», sagte ein Händler. Zugleich verwiesen die Marktteilnehmer auf eine gut gefüllte Konjunkturagenda.

Der Euro wurde am Mittag zu 1,4297 Dollar im Vergleich zum Morgen nahezu unverändert gehandelt. Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) einen Referenzkurs von 1,4220 Dollar festgestellt. Einer der Höhepunkte am Donnerstag wird nach Ansicht der Experten die Zinsentscheidung der EZB sein. Im Fokus stünden dabei die Aussagen von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet sowie die Erwartungen der Notenbank für Wachstum und Inflation im Euroraum. Dass die EZB ihr Leitzinsniveau beibehalten wird, gilt nach diversen Aussagen von Ratsmitgliedern als ausgemacht.

Im DAX waren vor allem Stahlwerte gesucht. Salzgitter zogen um 3,4 Prozent auf 62,82 Euro an. ThyssenKrupp kletterten um 3,0 Prozent auf 23,07 Euro. Am Freitag wird der Aufsichtsrat voraussichtlich die Neustrukturierung des Konzerns beschließen. Daneben plant das Unternehmen einem Medienbericht zufolge die Streichung weiterer Stellen, vornehmlich im Ausland. Zudem notierten mit Deutsche Börse , Commerzbank und Deutsche Bank Finanztitel fester.

Am anderen Ende verloren nach einer Herabstufung BASF 3,3 Prozent auf 34,70 Euro. Volkswagen büßten 2,9 Prozent auf 124,32 Euro ein. E.ON fielen um 1,5 Prozent auf 28,30 Euro zurück.

In der zweiten Reihe zogen allen voran Kuka an. Die Aktien des Maschinenbauers verteuerten sich um 10,4 Prozent auf 11,86 Euro. Berichten zufolge könnten auf der außerordentlichen Aufsichtsratssitzung der Vorstandschef Horst Kayser zurücktreten und auch vier Aufsichtsratsmitglieder ihre Mandate niederlegen. Damit wäre der Weg für den Groß aktionär Grenzebach für die Umsetzung seiner strategischen Ziele frei, sagten Händler. HeidelbergCement stiegen um 6,7 Prozent auf 40,40 Euro. Die wenigen Verlierer, allen voran Hypo Real Estate und Celesio, büßten jeweils weniger als ein Prozent ein.

Im TecDAX waren am Mittag allen voran Aixtron gesucht, die sich um 7,9 Prozent auf 13,98 Euro verteuerten. Singulus gewannen 5,7 Prozent auf 2,24 Euro. Infineon verteuerten sich um 5,5 Prozent auf 3,65 Euro. Die Papiere werden als Aufrücker in den DAX gehandelt. Unter Druck standen dagegen Wirecard. Die Papiere sanken um 1,5 Prozent auf 7,18 Euro. Qiagen fielen ebenso um 1,5 Prozent auf 7,18 Euro zurück.

(Redaktion)


 


 

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