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Börse, 15. September

Deutscher Aktienmarkt beginnt freundlich

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag freundlich begonnen. In den ersten Handelsminuten legte der Leitindex DAX leicht um 0,1 Prozent auf 5627 Punkte zu. Der MDAX gewann 0,6 Prozent auf 7174 Zähler, und der TecDAX erhöhte sich um 1,2 Prozent auf 745 Punkte. Händlern zufolge ist eine solche Verschnaufpause nach den Kursgewinnen der vergangenen Tage nicht ungewöhnlich. «Nach der vorangegangenen Rallye fehlt dem Markt momentan aber der nächste Impuls», sagte ein Händler.

Impulse dürften von der gut gefüllten Agenda der Konjunkturdaten kommen. Aus Deutschland sind die ZEW-Konjunkturerwartungen für September angekündigt. Am Nachmittag komme aus den USA der Einzelhandelsumsatz für August.

An der New Yorker Wall Street haben die Indizes am Montag nach anfänglichen Sorgen um einen Handelsstreit zwischen den USA und China ins Plus gedreht und etwas fester geschlossen. Der Dow-Jones-Index stieg um 0,2 Prozent auf 9627 Punkte. Der technologieorientierte Nasdaq Composite kletterte um 0,5 Prozent auf 2092 Zähler.

Der Euro wurde am Morgen zu 1,4606 Dollar gehandelt. Nach dem Neunmonatshoch am Vortag notierte die Gemeinschaftswährung damit wieder etwas leichter. Die Europäische Zentralbank hatte am Montag einen Referenzkurs von 1,4561 Dollar festgestellt. «Die Stimmung für den Dollar ist weiter schlecht. Der Markt macht sich wirkliche Sorgen über die Bereitschaft und die Fähigkeit der US-Administration, die Haushaltsprobleme anzugehen», sagte ein Marktteilnehmer.

Im DAX waren nach den Verlusten des Vortages allen voran Commerzbank gesucht. Die Aktien stiegen um 2,6 Prozent auf 8,40 Euro. ThyssenKrupp legten 1,7 Prozent auf 24,64 Euro zu. Salzgitter verteuerten sich um 1,3 Prozent auf 70,33 Euro. Die Papiere der beiden Stahlkonzerne profitierten von Hochstufungen. Am anderen Ende verloren K+S 1,0 Prozent auf 37,19 Euro. Zuvor hatte Vorstandschef Norbert Steiner angekündigt, auch 2010 Kurzarbeit einsetzen zu wollen. Zugleich sagte er, dass das Unternehmen die Rekordwerte beim Umsatz und Nettogewinn von 2008 «für längere Zeit» nicht wiedersehen werde.

In der zweiten Reihe kletterten allen voran Arcandor. Die Papiere des insolventen Handelskonzerns verteuerten sich um 7,2 Prozent auf 0,31 Euro. HeidelbergCement gewannen 4,5 Prozent auf 43,77 Euro. Die von Celesio und MLP angeführten Verlierer sanken jeweils um weniger als ein Prozent.

Im TecDAX waren allen voran Solarworld gesucht, die sich um 4,5 Prozent auf 15,80 Euro verteuerten. Jenoptik zogen um 4,0 Prozent auf 3,90 Euro. Die wenigen Verlierer wurden von Roth + Rau angeführt, die um 0,7 Prozent auf 25,36 Euro fielen. Abschläge verbuchten zudem Qiagen, Morphosys Smartrac und Freenet.

(Redaktion)


 


 

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