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BÖRSE, 29. DEZEMBER

Deutscher Aktienmarkt beginnt Handelswoche freundlich

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist nach den Weihnachtsfeiertagen am Montag deutlich fester in die beiden letzten Handelstage des Jahres gegangen. Der Leitindex DAX gewann bis 9.15 Uhr 1,4 Prozent auf 4694 Punkte. Der MDAX legte 2,3 Prozent auf 5461 Zähler zu. Der TecDax stieg um 1,8 Prozent auf 496 Punkte. Händler gingen davon aus, dass die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten für Zurückhaltung sorgen würden. Daher deute derzeit nichts auf einen Ausbruch aus der Seitwärtsbewegung der letzten Wochen hin.

An der New Yorker Wall Street haben die Kurse am Freitag, dem zweiten Weihnachtsfeiertag, freundlich geschlossen. Der Handel verlief erwartungsgemäß ruhig und mit geringem Umsatz, doch sind einige Händler bereits aus dem Weihnachtsurlaub zurückgekehrt, wie es im Handel hieß. Der Dow-Jones-Index gewann 0,6 Prozent auf 8516 Punkte. Der technologiebasierte Nasdaq-Composite stieg um 0,4 Prozent auf 1530 Zähler.

Der Euro wurde am Morgen zu 1,4232 Dollar fester gehandelt. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank Heiligabend einen Referenzkurs von 1,4005 Dollar festgestellt. Dabei habe die Gemeinschaftswährung vor allem vom steigenden Ölpreis profitiert, sagten Marktteilnehmer.

Im Dax führten am Morgen Infineon die Liste der Gewinner an. Die Aktien verteuerten sich um 6,2 Prozent auf 0,86 Euro. Commerzbank kletterten um 5,3 Prozent auf 6,65 Euro. Deutsche Postbank stiegen um 4,7 Prozent auf 14,50 Euro. Hingegen verloren Volkswagen erneut. Die Papiere des Autobauers gaben 1,3 Prozent auf 256,70 Euro nach. Zweiter Verlierer waren Deutsche Telekom.

In der zweiten Reihe setzten zu Handelsbeginn ProSiebenSat.1 ihren Aufwärtstrend fort. Die Papiere verteuerten sich deutlich um 14,6 Prozent auf 2,03 Euro. Hugo Boss stiegen 12,8 Prozent auf 14,47 Euro. Kuka verteuerten sich um 7,7 Prozent auf 11,85 Euro. Am unteren Ende mussten am Morgen einzig Altana und MLP Abschläge hinnehmen.

Im TecDAX legten allen voran Smartrac zu, die 8,0 Prozent auf 12,00 Euro stiegen. Draegerwerk gewannen 5,0 Prozent auf 26,20 Euro. United Internet stiegen um 4,0 Prozent auf 6,24 Euro. Am anderen Ende der Liste büßten allein Jenoptik, Rofin Sinar und IDS Scheer ein.

(Redaktion)


 


 

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