Sie sind hier: Startseite Rhein-Main Finanzen Aktien & Fonds
Weitere Artikel
Börse, 14. September

Deutscher Aktienmarkt beginnt schwach

(ddp.djn/bo) Der deutsche Aktienmarkt hat die neue Handelswoche mit deutlichen Verlusten begonnen. In den ersten Minuten verlor der Leitindex DAX am Montagmorgen 1,2 Prozent auf 5559 Punkte. Der MDAX fiel um 1,7 Prozent auf 7068 Zähler, und der TecDAX fiel um 2,1 Prozent 730 Punkte zurück. Grund seien unter anderem schwache Vorgaben aus den USA und Asien. «Es sieht so aus, als ob wir uns diesem negativen Momentum zunächst einmal nicht entziehen können», sagte ein Händler.

An der New Yorker Wall Street hatten die US-Aktien am Freitag nach einer fünftägigen Rallye eine Pause eingelegt. Der Dow-Jones-Index sank um 0,2 Prozent auf 9605 Punkte. Der technologieorientierte Nasdaq Composite gab leicht um 0,1 Prozent auf 2081 Zähler nach. Am Vortag waren alle drei Indizes auf neue Jahreshochs geklettert. Zwar war am Freitag der Index zur Verbraucherstimmung der Universität Michigan besser ausgefallen als erwartet. Doch spiele das Konsumentenvertrauen nur dann eine Rolle, wenn es auch zu höheren Ausgaben führt, sagte ein Analyst.

Der Euro wurde am Morgen etwas leichter zu 1,4526 Dollar gehandelt, nachdem die Europäische Zentralbank am Freitag einen Referenzkurs von 1,4594 Dollar festgestellt hatte. Händler erwarten zu Wochenbeginn noch ein verhaltenes Geschäft. Am Dienstag stehen aus Deutschland dann die ZEW-Konjunkturerwartungen für September auf dem Programm. Die anhaltende Dollar-Schwäche begründeten sie unter anderem mit Umschichtungen in Währungen mit höherer Verzinsung. Allerdings bleibe weiter fraglich, wie nachhaltig diese Entwicklung sei.

Im DAX führten am Morgen Commerzbank die Liste der Verlierer an und gaben 2,5 Prozent auf 8,08 Euro nach. K+S sanken 2,0 Prozent auf 37,00 Euro. Deutsche Telekom fielen nach einer Herabstufung um 1,9 Prozent auf 9,36 Euro zurück. Gesucht waren auf der anderen Seite BMW mit einem Plus von 0,2 Prozent auf 34,50 Euro. Münchener Rück legten leicht um 0,2 Prozent auf 103,85 Euro zu.

In der zweiten Reihe büßten HeidelbergCement 7,2 Prozent auf 40,06 Euro ein. Praktiker ermäßigten sich um 4,3 Prozent auf 8,64 Euro. Heidelberger Druck sanken um 3,8 Prozent auf 6,30 Euro. Gesucht waren dagegen Arcandor. Die Papiere des insolventen Handelskonzerns gewannen 4,0 Prozent auf 0,60 Euro. Hypo Real Estate verteuerten sich um 1,4 Prozent auf 1,44 Euro. Douglas als dritter Titel ohne Verluste notierten leicht fester.

Im TecDAX standen am Morgen allen voran Aixtron unter Druck und verloren 6,4 Prozent auf 14,23 Euro. Jenoptik büßten 4,7 Prozent auf 3,67 Euro ein, Conergy sanken um 4,4 Prozent 0,90 Euro. Auf der anderen Seite verbuchten einzig Nordex, Singulus Rofin Sinar und Pfeiffer Vacuum Gewinne, die allerdings jeweils geringer als 0,5 Prozent ausfielen.

(Redaktion)


 


 

Euro
Geschäft
Freitag
Dollar
Börse
Aktien
Handel
TecDAX
MDAX
Aixtron
Druck
Prozent

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Euro" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: