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Börse, 16. Oktober

Deutscher Aktienmarkt bricht zum Handelsschluss ein

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist nach den starken Verlusten vom Vortag am Donnerstag zum Handelsschluss erneut eingebrochen. Der Leitindex DAX fiel um 4,9 Prozent auf 4622 Punkte zurück. Der MDAX verlor 5,7 Prozent auf 5337 Zähler und der TecDAX gab 4,8 Prozent auf 526 Punkte ab.

Die Schwankungen hätten derart extreme Werte erreicht, dass selbst
kurzfristig keine verlässlichen Prognosen über die Entwicklung einer
Aktie oder des Gesamtmarktes gestellt werden könnten, sagten
Marktteilnehmer. «Das Ganze ist vollkommen verrückt und nicht mehr
nachzuvollziehen», kommentierte ein Händler.

Rezessionsängste, gesenkte Gewinnprognosen von Unternehmen,
fallende Rohstoffpreise und die zwangsweise Auflösung
schuldenfinanzierter Investments werden von Analysten als Gründe für
die neuerliche Abwärtsbewegung an den Börsen angeführt.

Auch die Kurse an der New Yorker Wall Street notierten im frühen
Handel deutlich leichter. Der Dow-Jones-Index fiel bis 17.45 Uhr MESZ
um 2,4 Prozent auf 8367 Punkte und der Nasdaq Composite gab 1,6
Prozent auf 1602 Zähler nach.

Der Euro wurde am Abend zu 1,3407 Dollar leichter gehandelt,
nachdem die Europäische Zentralbank am Nachmittag einen Referenzkurs
von 1,3507 Dollar festgestellt hatte.

Stärkster Verlierer im DAX waren Deutsche Post mit einem Minus von
14,1 Prozent auf 9,97 Euro. Deutsche Börse gaben 12,1 Prozent auf
51,00 Euro ab. BASF fielen um 9,0 Prozent auf 23,96 Euro. Stärkster
Gewinner waren auf der anderen Seite Infineon, die sich mit einem
Plus von 5,6 Prozent auf 2,56 Euro nach den Vortagesverlusten leicht
erholen konnten. Volkswagen stiegen um 2,0 Prozent auf 398,84 Euro.
Der Konzern hatte eine Preiserhöhung bei den Pkw angekündigt.

Im MDAX brachen Arcandor um 15,3 Prozent auf 1,55 Euro ein.
Bilfinger Berger fielen um 12,4 Prozent auf 24,79 Euro zurück. Die
Gewinnerliste wurde auf der anderen Seite von Südzucker mit einem
Plus von 3,0 Prozent auf 7,89 Euro angeführt.

Im TecDAX führten Q-Cells mit einem Abschlag von 11,7 Prozent auf
31,84 Euro die Verlierer an. Auch andere Solarwerte wie Phoenix
Solar, Centrotherm, Solarworld und Conergy standen unter Druck. Die
Gewinner wurden von Versatel mit einem kleinen Plus von 0,9 Prozent
auf 10,18 Euro angeführt.

Quelle Foto: www.pixelio.de

(rheinmain)


 


 

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