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Börse, 17. Börse

Deutscher Aktienmarkt geht mit Gewinnen aus Handel

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitag mit Gewinnen aus dem Handel gegangen. Der Leitindex DAX legte um 3,4 Prozent auf 4781 Punkte zu. Der MDAX kletterte um 1,5 Prozent auf 5419 Zähler und der TecDAX um 3,7 Prozent auf 545 Punkte.

Positiv ist laut Händlern zur Kenntnis genommen worden, dass die
Deutsche Bank offenbar auf Hilfe des Staates verzichte. Auch die
Verabschiedung des Banken-Rettungspakets durch Bundestag und
Bundesrat habe das Marktumfeld verbessert. Gleichzeitig gehe jedoch
die Furcht vor Staatsbankrotten um. Nach Island beunruhige nun auch
Ungarn, wo sich der Notenbankgouverneur genötigt sah, die Solvenz des
Landes zu betonen.

Die Achterbahnfahrt an den US-Aktienmärkten setzte sich auch zum
Wochenausklang fort. Nach den Kursgewinnen vom Vortag startete die
New Yorker Wall Street unter negativem Vorzeichen in den Handel.
Allerdings konnten die Börsen ihre Verluste im Verlauf des frühen
Geschäfts etwas verringern. «Angesichts der weiter unsicheren Lage an
den Aktienmärkten werden einige wohl bereits jetzt schon wieder
Gewinne mitnehmen», sagt ein Händler. Bis 17.55 Uhr MESZ fiel der
Dow-Jones-Index um 0,4 Prozent auf 8944 Zähler. Das Tagestief lag bis
dahin deutlich tiefer bei 8718 Punkten. Der Nasdaq Composite
stagnierte bei 1716 Punkten.

Der Euro wurde am Abend mit 1,3453 Dollar fester gehandelt.
Händler zufolge ist die Wechselkursentwicklung faktisch an der
Risiko-Neigung und damit der Entwicklung an den Aktienmärkten
gekoppelt. Am Freitagnachmittag hatte die Europäische Zentralbank für
die Gemeinschaftswährung einen Referenzkurs von 1,3404 Dollar
festgestellt.

Im DAX waren vor allem Deutsche Telekom mit einem Aufschlag von
10,5 Prozent auf 11,40 Euro gesucht. E.ON erhöhten sich um 10,3
Prozent auf 28,70 Euro. Daimler stiegen um 9,2 Prozent auf 25,71
Euro. Händlern zufolge wirkten sich Absatzwerte aus China positiv
aus. Mit Volkswagen befand sich hingegen ein anderer Autowert
deutlich unter Druck. Die Papiere büßten 10,2 Prozent auf 358,00 Euro
ein. Morgan Stanley hat das Kursziel nahezu halbiert auf 69 nach
zuvor 120 Euro. K+S gingen um 6,0 Prozent auf 33,51 Euro nach unten.

Im MDAX verbuchten Aareal Bank mit 9,3 Prozent auf 8,00 Euro die
größten Gewinne. Salzgitter stiegen 8,9 Prozent auf 48,60 Euro.
Rhoen-Klinikum notierten 8,4 Prozent auf 19,68 Euro fester. Herbe
Verluste mussten hingegen Hamburger Hafen hinnehmen. Die Aktien
verloren 7,7 Prozent auf 27,85 Euro. Auch Fraport und Gea Group
verzeichneten Verluste.

Im TecDAX führten Drägerwerk die Liste der Gewinner an. Der Wert
legte 11,8 Prozent auf 34,20 Euro zu. IDS Scheer stiegen um 11,7
Prozent auf 5,75 Euro. Auch Q-Cells und Centrotherm kletterten
kräftig. Heftige Verluste erlitten Repower Systems mit einem Abschlag
von 9,3 Prozent auf 116,70 Euro.

Quelle Foto: www.pixelio.de

(rheinmain)


 


 

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