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Börse / 29. April

Deutscher Aktienmarkt geht mit leichten Verlusten in den Handel

(bo/ ddp.djn). Mit Kursverlusten ist der deutsche Aktienmarkt am Dienstag in den Handel gestartet. Der DAX verlor bis 9.15 Uhr 0,5 Prozent auf 6893 Punkte. Der MDAX büßte 0,9 Prozent auf 9300 Zähler ein und der TecDAX 0,1 Prozent auf 851 Punkte. Der Markt müsse sich von den Zahlen der Deutschen Bank, Allianz oder BMW zunächst ein Bild machen, kommentierte ein Händler die Situation. Zudem zeigten sich Marktteilnehmer zurückhaltend im Vorfeld des Zinsentscheides der US-Notenbank am Mittwoch.

Die Kurse an der New Yorker Wall Street haben am Montag im späten Handel ihre Aufschläge wieder vollständig abgegeben und mit uneinheitlicher Tendenz geschlossen. Die Zurückhaltung vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch sei groß, sagte ein Händler. Auch habe das neue Rekord-Hoch beim Ölpreis von knapp unter 120 Dollar je Barrel (159 Liter) etwas belastet. Im Fokus standen vor allem die Übernahme von Wrigleys und die weitere Entwicklung bei der geplanten Übernahme von Yahoo durch Microsoft. Der Dow-Jones-Index reduzierte sich um 0,2 Prozent auf 12 872 Punkte. Der Nasdaq-Composite erhöhte sich dagegen um 0,1 Prozent auf 2424 Zähler.

Der Euro wurde am Morgen zu 1,5585 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte am Montagmittag einen Referenzkurs von 1,5628 Dollar festgelegt. Mangels Konjunkturdaten werde sich der Euro zum Dollar bis zum Zinsentscheid in den USA weiter in einer engen Spanne bewegen, sagte ein Marktteilnehmer.

Im DAX bestimmte eine Flut von Quartalszahlen das Geschehen. Nachdem die Deutsche Bank ihren ersten Verlust seit fünf Jahren für das erste Quartal verkünden musste, reduzierte sie sich der Aktienwert um 1,3 Prozent auf 75,74 Euro. BASF büßten stärker ein und führten die Verliererliste mit einem Minus von 4,0 Prozent auf 90,05 Euro an. Continental verloren nach den eingebrochenen Quartalszahlen 2,0 Prozent auf 75,18 Euro. Auf der anderen Seite erhielten Metro nach zufriedenstellenden Zahlen einen Aufschlag von 0,8 Prozent auf 49,15 Euro.

In der zweiten Reihe standen K+S am stärksten unter Druck. Die Aktien verloren 4,6 Prozent auf 260,88 Euro. Krones büßten 4,0 Prozent auf 51,80 Euro ein. Vossloh erhöhten sich um 1,6 Prozent auf 92,00 Euro.

Im TecDAX führten Conergy die Verliererliste an. Die Papiere verloren 1,6 Prozent auf 13,38 Euro. Solarworld gingen um 1,4 Prozent auf 35,89 Euro zurück. Nach der Vorlage von uneinheitlichen Geschäftszahlen gewannen Morphosys 2,3 Prozent auf 42,01 Euro.

(rheinmain)


 


 

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