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Börse, 2. September Abendzusammenfassung

Deutscher Aktienmarkt schließt erneut im Minus

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt hat den Mittwoch mit Verlusten beendet. Der Leitindex DAX sank um 0,1 Prozent auf 5320 Punkte. Der MDAX reduzierte sich um 1,2 Prozent auf 6523 Zähler. Der TecDAX sank um 0,8 Prozent auf 675 Zähler. Marktteilnehmer sprachen von einem lust- und impulslosen Handel. Vor allem die Kursverluste der als konjunkturabhängig geltenden Titel lasteten auf dem Markt. Auch eine ganze Reihe von Konjunkturdaten aus den USA konnten nicht für Bewegung sorgen.

In New York haben die Kurse an der Wall Street nach den heftigen Verlusten des Vortages leicht erholt begonnen. Bis 18.00 Uhr stieg der Dow-Jones-Index um 0,1 Prozent auf 9318 Punkte. Der technologielastigere Nasdaq-Composite legte um 0,2 Prozent auf 1972 Zähler zu. Auch ein etwas unter den Erwartungen ausgefallener Arbeitsmarktbericht habe die Stimmung nicht nachhaltig belasten können, sagte ein Händler. Etwas schwächer als erwartet sei auch der Auftragseingang der US-Industrie im Juli ausgefallen. Somit seien leichte Erholungsansätze zu beobachten. Unter Druck stehe dagegen der Finanzsektor, hieß es weiter.

Der Euro wurde am Abend zu 1,4246 Dollar gehandelt. Am Nachmittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) einen Referenzkurs von 1,4220 Dollar festgestellt. Ein Händler sprach von Positionsglattstellungen im Vorfeld der Leitzinsentscheidung der EZB am Donnerstag. Es wird allgemein erwartet, dass die Notenbank den Leitzins bei einem Prozent bestätigen wird. Daneben verwies der Händler auf charttechnische Gründe für die Bewegung.

Stärkster Verlierer im DAX waren Salzgitter mit einem Minus von 4,4 Prozent auf 60,73 Euro. Deutsche Post verloren 3,4 Prozent auf 11,18 Euro. Fresenius gaben 3,0 Prozent auf 36,41 Euro nach. Am anderen Ende legten dagegen Volkswagen zu und verteuerten sich um 3,2 Prozent auf 128,00 Euro. Münchener Rück verbuchten ein Plus von 1,8 Prozent auf 104,24 Euro.

In der zweiten Reihe waren Arcandor einen Tag nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens stärkster Verlierer mit einem Minus von 11,4 Prozent auf 0,22 Euro. Gildemeister ermäßigten sich um 7,0 Prozent auf 7,97 Euro. Gesucht waren auf der anderen Seite hingegen Celesio mit einem Aufschlag von knapp 2,4 Prozent auf 18,71 Euro. Continental gewannen 1,5 Prozent auf 27,19 Euro.

Im TecDAX standen vor allem Freenet unter Druck. Die Papiere verloren 4,6 Prozent auf 8,64 Euro. QSC büßten ebenso 4,6 Prozent auf 1,46 Euro ein. Infineon fielen 3,8 Prozent auf 3,46 Euro. Gesucht waren dagegen Carl-Zeiss-Meditec, die sich um 5,0 Prozent auf 9,80 Euro verteuerten. Aixtron gewannen 4,8 Prozent auf 12,96 Euro.

(Redaktion)


 


 

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