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Börse, 10. Dezember

Deutscher Aktienmarkt schließt überwiegend fester

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch überwiegend fester aus dem Handel gegangen. Der Leitindex DAX stieg um 0,5 Prozent auf 4805 Punkte. Der MDAX legte 1,5 Prozent auf 5395 Zähler zu. Lediglich der TecDAX fiel um 0,8 Prozent auf 478 Punkte zurück. Beobachter sprachen von einem ruhigen Geschäft. Der Handel komme mit Blick auf das Jahresende immer mehr zur Ruhe.

Die Aktien an der New Yorker Wall Street notierten im frühen
Handel deutlich fester. Der Dow-Jones-Index stieg bis 17.45 Uhr MEZ
um 1,4 Prozent auf 8813 Punkte. Der Nasdaq Composite legte 1,7
Prozent auf 1573 Zähler zu. Beobachter verwiesen auf die sich weiter
konkretisierenden Rettungspakete für die US-Autohersteller sowie die
positiv interpretierter Nachrichten vom angeschlagenen
Immobilienmarkt.

Der Euro wurde am Abend zu 1,3009 Dollar fester gehandelt, nachdem
die Europäische Zentralbank am Nachmittag einen Referenzkurs von
1,2925 Dollar festgestellt hat. Begünstigt werde der Anstieg der
Gemeinschaftswährung von der fortgesetzten Erholung an der Wall
Street, war von Devisenhändlern zu erfahren.

Stärkster Gewinner im DAX waren adidas mit einem Plus von 6,4
Prozent auf 26,94 Euro. Hypo Real Estate legten 5,7 Prozent auf 3,14
Euro zu, nachdem das angeschlagene Institut am Dienstagabend
bekanntgegeben hatte, weitere Finanzhilfen aus dem staatlichen
Banken-Rettungspaket zu erhalten. MAN legten 4,8 Prozent auf 36,62
Euro zu. Die Verlierer wurden von Infineon angeführt, die ihren
Abwärtstrend Richtung Wertlosigkeit mit einem Minus von 3,8 Prozent
auf 0,75 Euro weiter fortsetzten.

In der zweiten Reihe haussierten Heidelbergcement mit einem Plus
von 20,5 Prozent auf 35,20 Euro. IVG Immobilien verteuerten sich um
9,9 Prozent auf 3,78 Euro. Stärkster Verlierer waren hingegen Aareal
Bank mit einem Abschlag von 6,2 Prozent auf 5,47 Euro. Wacker Chemie
sanken um 3,5 Prozent auf 69,05 Euro.

Stärkster Verlierer im TecDAX waren Manz Automation, die sich um
knapp 11,0 Prozent auf 34,41 Euro verbilligten. Roth + Rau fielen um
8,0 Prozent auf 12,01 Euro zurück. Auf der anderen Seite waren
freenet gefragt, die sich um knapp 18,0 Prozent auf 3,94 Euro
verteuerten. Versatel legten 9,7 Prozent auf 11,00 Euro zu.

(rheinmain)


 


 

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