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Börse, 24. September

Deutscher Aktienmarkt schließt uneinheitlich

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt hat am Mittwoch bei dünnen Umsätzen uneinheitlich geschlossen. Der Leitindex DAX gab 0,3 Prozent auf 6053 Punkte nach, und der MDAX fiel um 0,4 Prozent auf 7396 Punkte. Dagegen stieg der TecDAX um 0,8 Prozent auf 741 Zähler.

Bis zu der Entscheidung des US-Kongresses zum Regierungsplan der
Regierung liege der Markt auf Eis, sagten Händler. Wer es sich
leisten könne, sei derzeit überhaupt nicht aktiv. Am Vormittag wurde
der deutsche Aktienmarkt noch vom Einstieg Warren Buffetts
Private-Equity-Gesellschaft Berkshire Hathaway bei Goldman Sachs
gestützt. Quasi unbeachtet blieb der überraschend schwach
ausgefallener Ifo-Geschäftsklima-Index für September.

Uneinheitlich zeigte sich auch die New Yorker Wall Street am
Mittwoch. Auf der einen Seite stützte der Einstieg des Investors
Warren Buffett bei Goldman Sachs die Stimmung. Auf der anderen Seite
dämpften schwache Immobiliendaten und die anhaltende Unsicherheit um
Zeitplan und Umfang des Rettungspakets der US-Regierung die Stimmung
der Anleger. Gegen 18.00 Uhr MESZ verlor der Dow-Jones-Index 0,1
Prozent auf 10 843 Punkte. Der Nasdaq Composite stieg dagegen um 0,5
Prozent auf 2163 Zähler.

Der Euro gab bis zum Abend weiter leicht auf 1,4622 Dollar nach.
Das Tageshoch lag bei 1,4747 Dollar. Die Europäische Zentralbank
hatte am Mittag einen Referenzkurs von 1,4690 Dollar festgestellt.

Die Verliererliste im DAX führten Volkswagen mit einem Minus von
5,8 Prozent auf 252,34 Euro an. Henkel fielen um 2,4 Prozent auf
27,01 Euro, ThyssenKrupp büßten 1,9 Prozent auf 24,13 Euro ein.
Tagesgewinner im DAX waren Münchener Rück mit einem Plus von 4,6
Prozent auf 108,80 Euro. Die Münchener werden als einer der Gewinner
der Versicherungskrise nach der Verstaatlichung von AIG gesehen.
Deutsche Börse stiegen um 3,7 Prozent auf 66,59 Euro. MAN legten um
3,3 Prozent auf 52,32 Euro zu.

Im MDAX legten Arcandor um 6,6 Prozent auf 3,57 Euro zu. Das
Unternehmen hatte bekanntgegeben, dass eine Einigung mit Banken und
Kreditversicherern über die weitere Finanzierung erzielt worden sei.
Hannover Rück verteuerten sich um 8,0 Prozent auf 27,00 Euro. Unter
Druck standen die TV-Konzerne Premiere und ProSiebenSat.1, die 6,6
beziehungsweise 6,1 Prozent auf 10,27 und 5,19 Euro verloren.
ProSieben hatte am Mittwoch seine Ergebniserwartung nach unten
korrigiert.

Im TecDAX verbuchten die Solarwerte hohe Gewinne. Phoenix Solar
stiegen um 14,8 Prozent auf 43,81 Euro. SMA Solar verteuerten sich um
8,0 Prozent auf 53,60 Euro. Dagegen verloren Software AG 9,5 Prozent
auf 39,86 Euro. freenet und United Internet gaben jeweils knapp sechs
Prozent ab.

(rheinmain)


 


 

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