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Börse, 1. Oktober

Deutscher Aktienmarkt schließt uneinheitlich

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Der Leitindex DAX sank um 0,4 Prozent auf 5806 Zähler. Der MDAX fiel um 1,2 Prozent auf 6877 Punkte zurück. Der TecDAX stieg hingegen um 1,0 Prozent auf 693 Punkte. Beherrschendes Thema war einmal mehr die Finanzmarktkrise. Dabei hofften die Experten auf eine Verabschiedung des 700 Milliarden Dollar schweren Rettungspakets für die US-Finanzbranche durch den US-Senat am Abend.

An der New Yorker Wall Street notierten die Kurse im frühen Handel
deutlich leichter. Der Dow-Jones-Index fiel um 1,1 Prozent auf 10 729
Zähler zurück und der Nasdaq Composite gab 1,2 Prozent auf 2058
Punkte nach. Hier belastete das in der Schwebe befindliche
Rettungspaket für den US-Finanzsektor noch stärker.

Der Euro wurde am Abend leichter zu 1,4044 Dollar gehandelt,
nachdem die Europäischen Zentralbank am Nachmittag einen Referenzkurs
von 1,4081 Dollar festgestellt hatte. Händler führten die Verluste
auf Aussagen aus deutschen Regierungskreisen zurück, man werde mit
Blick auf die Finanzmarktkrise nur in Einzelfällen agieren. Zudem
beflügele der rückläufige Ölpreis den Dollar.

Stärkster Verlierer im DAX waren Daimler mit einem Minus von 8,5
Prozent auf 32,38 Euro. Hier machten Spekulationen über eine
Gewinnwarnung die Runde. K+S fielen um 5,9 Prozent auf 45,75 Euro
zurück. Continental gaben 4,4 Prozent auf 55,71 Euro ab. Erst am
Dienstag hatte das Unternehmen verkündet, die Firma neu zu
strukturieren.

Auf der anderen Seite erholten sich Commerzbank mit einem Plus von
16,5 Prozent auf 12,12 Euro. Hypo Real Estate legten 13,3 Prozent auf
4,70 Euro zu. Deutsche Postbank stiegen um 5,7 Prozent auf 28,19
Euro.

In der zweiten Reihe führten Rheinmetall mit einem Minus von 8,4
Prozent auf 34,77 Euro die Verlierer an. Salzgitter reduzierten sich
um knapp 8,0 Prozent auf 65,10 Euro. Auf der anderen Seite erholten
sich Aareal Bank mit einem Plus von 12,6 Prozent auf 9,10 Euro.
Arcandor legten 6,9 Prozent auf 2,49 Euro zu.

Im TecDAX stiegen QSC um 6,2 Prozent auf 1,38 Euro und damit so
stark wie kein anderer Wert. Morphosys legten 5,8 Prozent auf 45,77
Euro zu. Die Verlierer wurden auf der anderen Seite von Phoenix Solar
angeführt, die ein Minus von 13,2 Prozent auf 37,13 Euro
verzeichneten. Conergy gaben 4,8 Prozent auf 5,70 Euro ab.

(rheinmain)


 


 

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