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Börse, 28. November

Deutscher Aktienmarkt schließt uneinheitlich

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitag uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Der Leitindex DAX schloss mit einem leichten Plus von knapp 0,1 Prozent bei 4669 Punkten. Der MDAX gab hingegen 0,6 Prozent auf 5356 Zähler ab und der TecDAX fiel um 0,3 Prozent auf 497 Zähler. Am Morgen hatten gute Vorlagen aus Asien die Stimmung noch etwas gestützt. Dann setzten Gewinnmitnahmen ein.

Die Kurse an der New Yorker Wall Street zeigten an dem verkürzten
Handelstag nach dem Feiertag Thanksgiving wenig Impulse. Es seien nur
wenig Marktteilnehmer aktiv, hieß es von Beobachtern. Der
Dow-Jones-Index verharrte bis 17.45 Uhr MEZ auf seinem
Mittwochsschlussstand von 8731 Punkten. Der Nasdaq Composite gab
hingegen 1,0 Prozent auf 1516 Zähler ab.

Der Euro gab bis zum Abend gegenüber der US-Währung etwas nach auf
1,2651 Dollar, nachdem die Europäische Zentralbank ( EZB ) am
Nachmittag einen Referenzkurs von 1,2727 Dollar festgestellt hatte.
Langsam richteten sich die Blicke der Anleger bereits auf die
Leitzinsentscheidung der EZB am kommenden Donnerstag, hieß es.

Stärkste Gewinner im DAX waren Allianz mit einem Plus von 9,0
Prozent auf 65,21 Euro. Commerzbank stiegen um 4,9 Prozent auf 7,22
Euro. Die beiden Konzerne hatten mitgeteilt, dass der Verkauf der
Allianz-Tochter Dresdner Bank an die Commerzbank bereits im Januar
2009 abgeschlossen werden soll. Daneben legten vor allem Merck mit
einem Plus von 2,9 Prozent auf 65,89 Euro zu. Deutsche Bank
verteuerten sich um 2,8 Prozent auf 27,98 Euro.

Unter Druck standen hingegen Autowerte. Allen voran fielen
Volkswagen um knapp 5,0 Prozent auf 280,33 Euro. MAN gaben 4,4
Prozent auf 35,65 Euro nach. Der Konzern hatte bekanntgegeben, die
Produktionspause zu Weihnachten wegen mangelnder Nachfrage von rund
zwei auf vier Wochen zu verdoppeln. Auch Daimler, BMW und Continental
verloren mehr als drei Prozent.

Stärkster Verlierer in der zweiten Reihe waren Rheinmetall mit
einem Minus von 7,9 Prozent auf 18,34 Euro. Gesucht waren hingegen
vor allem Tognum mit einem Plus von 3,6 Prozent auf 8,60 Euro.

Im TecDAX führten Manz mit einem Minus von 6,5 Prozent auf 51,50
Euro die Verlierer an. Daneben verloren Q-Cells 5,8 Prozent auf 26,25
Euro. Stärkster Gewinner waren Versatel mit einem Aufschlag von 13,4
Prozent auf 9,65 Euro. Conergy verteuerten sich um 6,1 Prozent auf
1,39 Euro.

(Redaktion)


 


 

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