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Börse, 15. Dezember

Deutscher Aktienmarkt schließt uneinheitlich

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Montag uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Der Leitindex DAX verlor 0,2 Prozent auf 4654 Punkte zu. Der MDAX gewann 0,5 Prozent auf 5267 Zähler. Der TecDax fiel wiederum 0,3 Prozent auf 453 Punkte.

An der New Yorker Wall Street eröffneten die Aktienkurse mit
Verlusten. Der Dow Jones Index ging bis 17.55 Uhr MESZ 0,5 Prozent
auf 8581 Punkte nach unten. Der technologielastigere Nasdaq Composite
fiel um 1,8 Prozent auf 1513 Zähler. Händler verwiesen auf die
anhaltende Unsicherheit über eine Zwischenfinanzierung für die um ihr
Überleben kämpfenden US-Autohersteller sowie den langen Schatten der
geldpolitischen Entscheidungen der Notenbank Federal Reserve am
Dienstag.

Der Euro wurde am Abend deutlich fester zu 1,3671 Dollar
gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte am Montagnachmittag
einen Referenzkurs von 1,3510 Dollar festgestellt. Händlern zufolge
setzt die Gemeinschaftswährung ihre Aufwärtsbewegung gegen den Dollar
fort. Grund seien die positive Entwicklung der Aktienmärkte in den
USA und Asien. Daneben verwiesen Händler auch auf die anstehende
Leitzinsentscheidung der US-Notenbank am Dienstag.

Im DAX fielen vor allem MAN, die 7,5 Prozent auf 32,61 Euro
abgaben. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, im Januar das
brasilianische Geschäft mit schweren Lkws und Bussen von VW im Wert
von 1,175 Milliarden Euro zu übernehmen. Commerzbank gingen um 3,3
Prozent auf 6,44 Euro zurück. Auf der anderen Seite erhöhten sich
Deutsche Börse um 3,5 Prozent auf 55,06 Euro. Metro gewannen 2,3
Prozent auf 27,89 Euro und Infineon legten um ebenfalls um 2,3
Prozent auf 0,67 Euro zu. Einem Medienbericht zufolge will sich das
Unternehmen offenbar mit 50 Millionen Euro an einer Rettung seiner
schwer angeschlagenen Tochter Qimonda beteiligen.

In der zweiten Reihe führten Rheinmetall die Liste der Gewinner
an. Die Aktien stiegen um 7,6 Prozent auf 21,67 Euro. Norddeutsche
Affinerie gewannen 7,5 Prozent auf 30,71 Euro. Verluste mussten
hingegen Pfleiderer hinnehmen, die 5,5 Prozent auf 6,15 Euro
nachgaben. Bilfinger Berger büßten 4,7 Prozent auf 32,31 Euro ein.

Im TecDax standen am Abend vor allem Rofin Sinar unter Druck. Die
Papiere verloren 14,5 Prozent auf 14,83 Euro. Drägerwerk gaben 14,2
Prozent auf 22,75 Euro nach. Auf der anderen Seite waren Software
gesucht, die sich um 6,5 Prozent auf 39,20 Euro erhöhten.

Quelle Foto: www.pixelio.de

(rheinmain)


 


 

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