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Börse, 17. Dezember

Deutscher Aktienmarkt schließt uneinheitlich

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Der Leitindex DAX fiel um 0,5 Prozent auf 4708 Punkte. Der MDAX stagnierte bei 5314 Zählern und der TecDAX verbesserte sich um 0,4 Prozent auf 463 Punkte.

An der New Yorker Wall Street notierten die Kurse am Tag nach der historischen Zinsentscheidung der US-Notenbank schwächer. Der Dow-Jones-Index fiel bis 17.45 Uhr MEZ um 1,1 Prozent auf 8838 Punkte und der Nasdaq Composite verringerte sich ebenfalls um 1,1 Prozent auf 1574 Zähler. Die US-Notenbank hatte den Leitzins am Dienstag auf 0,00 bis 0,25 Prozent deutlich abgesenkt.

Der Euro wurde am Abend deutlich fester zu 1,4318 Dollar gehandelt, nachdem die Europäische Zentralbank am Nachmittag einen Referenzkurs von 1,4059 Dollar festgestellt hat. Beobachtern zufolge zeigt die Zinsentscheidung, in welch schlechtem Zustand sich die US-Wirtschaft befindet. Nach der Entscheidung der Notenbank könnten sich die Finanzmärkte auf eine Zunahme des Dollarangebots einstellen.

Stärkster Verlierer im DAX waren Deutsche Bank mit einem Minus von 8,8 Prozent auf 25,53 Euro. Commerzbank fielen um 6,2 Prozent auf 6,08 Euro. SAP gaben 5,1 Prozent auf 24,25 Euro ab. Gesucht waren hingegen MAN mit einem Plus von 5,6 Prozent auf 34,53 Euro. Daimler legten 2,8 Prozent auf 25,00 Euro zu. Hypo Real Estate verteuerten sich trotz Großrazzia durch die Staatsanwaltschaft um 2,7 Prozent auf 3,00 Euro.

In der zweiten Reihe standen Celesio unter Druck und verloren 6,6 Prozent auf 17,01 Euro. Gefragt waren auf der anderen Seite hingegen IVG Immobilien mit einem Plus von 12,6 Prozent auf 4,91 Euro. Lanxess verteuerten sich um 8,0 Prozent auf 13,08 Euro, obwohl das Unternehmen für zahlreiche Bereiche Produktionsstopps angekündigt hatte.

Im TecDAX waren United Internet gesucht und verbesserten sich um 9,4 Prozent auf 5,61 Euro. Manz Automation legten 4,4 Prozent auf 31,80 Euro zu. Stärkster Verlierer waren auf der anderen Seite Software AG mit einem Abschlag von 5,9 Prozent auf 36,42 Euro.

(Redaktion)


 


 

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